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Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familie in Niedersachsen Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Region Hannover

Sozialmonitoring für 21 Städte und Gemeinden

Wie viele Menschen sind in der Region Hannover zur Sicherung ihres Existenzminimums auf staatliche Mindestsicherungsleistungen angewiesen? Wie ist die Einkommenssituation der Einwohnerinnen und Einwohner in den 21 regionsangehörigen Städten und Gemeinden? Wie entwickelt sich die Beschäftigung? Wie viele Menschen sind pflegebedürftig? Antworten auf diese und andere Fragen liefert das Sozialmonitoring der Region Hannover. Interessierte können sich mit der interaktiven Datenbank einen Überblick über die Datenlage für die Region Hannover gesamt oder auch in einzelnen Kommunen verschaffen. Es können Zeitreihen über zehn Jahre für die gesamte Region gebildet, Profile einzelner Kommunen abgerufen oder die Profile zweier Kommunen verglichen werden. Für das Instrument wurden rund 100 Kennzahlen entwickelt. Sie bilden die soziale Lagen zu den wesentlichen Aufgabenfeldern des Sozialdezernats der Region Hannover ab. Dazu gehören zum Beispiel der Anteil der Kinder mit Förderbedarf, Zahlen zur Inanspruchnahme des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Region Hannover, der Anteil der Migrantinnen und Migranten an der Bevölkerung, die Versorgungsquote mit Kita- und Krippenplätzen oder auch die Beschäftigungsquote und der Wohnungsbestand. Die aktuelle Fassung des Sozialmonitorings ist über www.hannover.de/sozialplanung-rh abrufbar.

Gleichstellungsbericht

Der Gleichstellungsbericht der Region Hannover zeigt auf, wie die Regionsverwaltung im Zeitraum 2016-2018 zu mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männern beigetragen hat. Insgesamt werden 201 gleichstellungsorientierte Maßnahmen der unterschiedlichen Fach- und Servicebereiche in insgesamt zwölf Themenfeldern beschrieben. Beispiel Mobilität: Ergebnisse einer Genderanalyse zum Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern sollen in der Verkehrsplanung berücksichtigt werden. Beispiel Integration: Das Angebot an Sprachkursen für geflüchtete oder zugezogene Mütter wurde aufgestockt und um Angebote zur Kinderbetreuung ergänzt. Beispiel Wohnungslosigkeit: Noch sind mit 73 Prozent viel mehr Männer von Wohnungslosigkeit betroffen. Der Anteil der wohnungslosen Frauen ist in den letzten Jahren jedoch deutlich gestiegen. Mit einem Konzept zur Weiterentwicklung der Hilfen für Frauen in Wohnungsnotfällen hat die Region Hannover deshalb bedarfsgerechte Angebote entwickelt. Link zum Download: www.hannover.de (PDF)

Sozialpsychiatrischer Plan

Die Region Hannover veröffentlicht jährlich den Sozialpsychiatrischen Plan mit wechselnden Schwerpunktthemen. Der Sozialpsychiatrische Plan wird vom Team Gemeindepsychiatrie als Geschäftsführung des Sozialpsychiatrischen Verbundes der Region Hannover herausgegeben. Er dokumentiert den Bedarf an sozialpsychiatrischen Hilfen und das vorhandene Angebot. Die Publikation umfasst die Tätigkeitsberichte der Verbund-Gremien, Auswertungen der regionalen Psychiatrieberichterstattung, einen Sonderteil zu Hilfen für psychisch kranke Kinder und Jugendliche und Kommentierungen des Plans durch die Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörige psychisch Kranker und den Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Der Sozialpsychiatrische Plan 2020 legt den Schwerpunkt auf Suchtmedizin und Suchthilfe in der Region Hannover. Alle Jahrgänge des Sozialpsychiatrischen Plans stehen zum Download unter www.hannover.de zur Verfügung.