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Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familie in Niedersachsen Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Bildung und Qualifikation - die Mittel gegen Armut

Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen will den Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden das für ihre Arbeit erforderliche empirische Material handlungsorientiert und unkompliziert zur Verfügung stellen.

Aktuelles

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, lag der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Niedersachsen im Jahr 2022 bei 18%. Die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern - der unbereinigte Gender Pay Gap – verringerte sich im langfristigen Vergleich um mehrere Prozentpunkte. Zu Beginn der Messung im Jahr 2006 verdienten die Frauen pro Stunde durchschnittlich 25% weniger als die Männer.

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Niedersachsen hat einen neuen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Dr. Andreas Philippi ist am 25. Januar 2023 von Ministerpräsident Stephan Weil ernannt worden. Er folgt auf Daniela Behrens, die nun das Amt der Niedersächsischen Innenministerin innehat. "Die aktuellen und kommenden Herausforderungen in der Sozial- und Gesundheitspolitik sind vielfältig und groß. Ich habe Respekt vor der Aufgabe und freue mich gleichermaßen darauf, sie anzugehen", so Dr. Andreas Philippi.

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Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9% gegenüber 2021 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren. So hatte sie im Jahr 2021 noch bei +3,1% gelegen. Im Dezember 2022 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +8,6%. Sie schwächte sich damit zum Jahresende ab, blieb aber auf einem hohen Stand.

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Mit umfangreichen Entlastungspaketen unterstützt die Bundesregierung gezielt auch Familien. Viele der neuen Regelungen gelten ab Januar 2023. Darunter sind passgenaue Hilfen für bedürftige Familien, Steuersenkungen sowie sichere und bezahlbare Energie. Die gestiegenen Lebensmittelpreise und Energiekosten bringen besonders Familien in finanzielle Bedrängnis, da sie für ihren Lebensunterhalt mehr ausgeben als Haushalte ohne Kinder. Gerade einkommensschwache Familien benötigen besonders Unterstützung.

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