Die Eingliederungshilfe für Behinderte nach SGB XII, Kapitel 6, soll Betroffenen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und eine möglichst selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. Dabei geht es auch darum, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder die Folgen einer bereits bestehenden Behinderung abzumildern.
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Krankheit kann eine der Ursachen für Armut sein. Dass umgekehrt Erkrankungen die Folge von prekären Lebenslagen und Armut sein können, ist sowohl in den Lebensumständen als auch in der Lebensführung begründet. Von Armut oder prekären Lebenslagen betroffene Menschen fühlen sich nicht nur seelisch bedrückt und öfter krank als Nichtbetroffene, sie verhalten sich auch vergleichsweise gesundheitsriskanter.
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Belastungen sind sozial ungleich verteilt. Kinder aus sozial benachteiligten Familien sind meist von mehreren belastenden Faktoren betroffen, daher ist ein Einfluss auch auf die spätere gesundheitliche Lebenslaufperspektive dieser Kinder anzunehmen.
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Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der Pflegeversicherung steigt stetig an. 2011 empfingen in Niedersachsen 270.399 Personen Leistungen der Pflegeversicherung, im Vergleich zu 2005 ist ihre Zahl um 18,6 % gestiegen.
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Die Säuglingssterblichkeit ist ein Indikator für die Qualität der Lebensverhältnisse, die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Wohnort der Mutter.
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In Niedersachsen findet vor Schulbeginn eine Schuleingangsuntersuchung durch die Kinder- und Jugendgesundheitsdienste des Öffentlichen Gesundheitsdienstes statt; sie ist für die Kinder und ihre Eltern verpflichtend. Die Schuleingangsuntersuchung 2010 erfasste 71.388 Kinder.
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Die hier betrachteten drei Altersgruppen (Kinder unter 15, Jugendliche von 15 bis unter 18 sowie junge Erwachsene im Alter von 18 bis unter 21 Jahre) unterscheiden sich nach dem Grad der Motorisierung, den Mobilitätsradien und den genutzten Verkehrsmitteln.
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Bei Säuglingen besteht ein hohes Risiko für Verletzungen mit Todesfolge durch schwere Unfälle im häuslichen Umfeld sowie für Verletzungen durch Gewalt.
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Im Folgenden werden verschiedene Veröffentlichungen zum Zusammenhang zwischen sozialen Unterschieden und Gesundheitszustand bzw. verringerter Lebenserwartung zitiert. Bei der Bewertung und Einordnung der dargestellten Ergebnisse ist zu beachten, dass die Werte zur mittleren Lebenserwartung nicht als Vorhersagen zu interpretieren sind. Sie stellen vielmehr eine Momentaufnahme dar, in die keine Annahmen oder Szenarien zur zukünftigen Entwicklung der Sterblichkeit eingehen.
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