Abweichendes Verhalten
Die Einschätzung von Umfang, Struktur und Entwicklung der (Jugend-)Kriminalität hängt fast ausschließlich vom Anzeigeverhalten ab: eine Veränderung kann deshalb eine Abweichung oder auch eine gegenläufige Entwicklung von "realer" und polizeilich registrierter Kriminalität bewirken. weiterlesen >>>Altersarmut
Altersarmut ist bei den über 65-Jährigen beiderlei Geschlechts mit 14,1 % gemessen am Durchschnitt von 15,2 % in Niedersachsen noch kein großes Problem, hat jedoch im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung seit 2005 und auch im Vorjahresvergleich um 1,9 % deutlich überdurchschnittlich zugenommen. weiterlesen >>>Arbeitslosigkeit | Struktur und zeitliche Entwicklung
Abgesehen von der absoluten Anzahl der Arbeitslosen liefern beispielsweise die Anteile der Langzeitarbeitslosen, der sehr jungen oder älteren Arbeitslosen, der Frauen- und der Ausländeranteil wichtige Informationen über die Struktur der Arbeitslosigkeit. weiterlesen >>>Armutsgefährdung nach Lebensalter
Am stärksten war 2011 in Niedersachsen unter den Altersgruppen die Gruppe der 18- bis unter 25-Jährigen mit 22,2 % von Armut bedroht. Dieses Risiko sank von 2005 bis 2011 um 3,7 Prozentpunkte und im Vorjahresvergleich noch um 1,6 Prozentpunkte ab.weiterlesen >>>
Ausländerinnen und Ausländer
In Deutschland waren 2011 insgesamt 8,5 % der Bevölkerung Ausländerinnen und Ausländer. Weniger Ausländerinnen und Ausländer als in Niedersachsen (5,9 %) lebten nur in Schleswig-Holstein und in den ostdeutschen Flächenländern. In Berlin (13,5 %) und Hamburg (13,1 %) waren die Anteile an der Bevölkerung am höchsten. weiterlesen >>>Beteiligung an den Bundestagswahlen
Neben der Ausübung des passiven Wahlrechts wird politisches Interesse oder Engagement der meisten Bürgerinnen und Bürger durch Wahrnehmung des aktiven Wahlrechts deutlich. Die Bundestagswahl ist dabei die bedeutendste Wahl und weist im Vergleich zu den anderen Wahlarten die höchsten Beteiligungsquoten auf. weiterlesen >>>Bürgerschaftliches Engagement
Bürgerschaftlichem Engagement wird eine zunehmend wichtigere Rolle für den Zusammenhalt der Gesellschaft zugeschrieben und findet dabei staatliche Unterstützung. Das "Ehrenamt" soll in seiner Attraktivität gestärkt werden. Die Politik hat zahlreiche Aktionen gestartet, beispielsweise die Ehrenamtskarte und Förderprogramme. weiterlesen >>>Demografie
Am 31.12.2011 hatte Niedersachsen 7.913.502 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Trend eines moderaten Bevölkerungsrückganges, der 2005 begann, setzte sich weiter fort. Mit 2,48 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern war Weser-Ems die bevölkerungsreichste und mit 1,61 Millionen Menschen Braunschweig die bevölkerungsärmste Statistische Region des Landes. weiterlesen >>>Eheschließungen und -scheidungen
2011 wurden in Niedersachsen 37.645 bzw. 47,5 Ehen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwoher geschlossen. weiterlesen >>>Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach SGB II
In Deutschland lebten im Juni 2012 insgesamt 2.040.965 leistungsberechtigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis unter 20 Jahren in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II; ihr Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung betrug 13,7 %. In Niedersachsen lag ihr Anteil mit 13,4 % (206.600 Leistungsberechtigte) leicht darunter. Die Altersgruppe der unter 3-Jährigen war am stärksten betroffen, gefolgt Kindern im Alter von 3 bis unter 6 Jahren. weiterlesen >>>Folgeerscheinungen und Wechselwirkungen von Armut und abweichendem Verhalten
Von der allgemeinen gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten ist keine direkte Folge von Armut; das gilt auch für Formen der Kriminalität. Vielmehr ist ein einkommensunabhängiger Zusammenhang zwischen geringer oder fehlender Identifikation mit der Gesellschaft und den in ihr geltenden Normen anzunehmen. weiterlesen >>>Geburten
Um die Bevölkerung unabhängig von Wanderungsbewegungen langfristig auf einem konstanten Niveau zu halten, müsste eine Frau rechnerisch etwa 2,1 Kinder gebären. Hiervon ist der Bundesdurchschnitt weiterhin stark entfernt. weiterlesen >>>Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Gute und tragfähige Beziehungen zu anderen Menschen sind die Grundlage für ein gelingendes Leben und eine funktionierende Gesellschaft. weiterlesen >>>Haushalte in wirtschaftlichen Schwierigkeiten - Überschuldung
Die Verteilung und Entwicklung der Überschuldung privater Haushalte stellt der "Schuldneratlas Deutschland" dar. Schuldnerquoten beziehen sich dabei auf volljährige Personen. Die Schuldnerquoten sind in ländlichen Regionen überwiegend niedrig und stehen in Zusammenhang mit dem Anteil an Empfängerinnen und Empfängern von SGB-II-Leistungen. weiterlesen >>>Haushalte in wirtschaftlichen Schwierigkeiten - Gründe für Überschuldung
2012 wurden bundesweit 84.541 Personen in 238 der rund 1.000 Schuldnerberatungsstellen zu Gründen für Ihre Überschuldung befragt. weiterlesen >>>Haushalte in wirtschaftlichen Schwierigkeiten - Verbraucherinsolvenzen
Betroffene finden in den zahlreichen niedersächsischen Schuldnerberatungsstellen Hilfe. Erst wenn keine gütliche Einigung mit den Gläubigen zu erreichen ist, kann sich durch die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens (vereinfachtes Verfahren) ein redlicher Schuldner von seiner Restschuld befreien. weiterlesen >>>Hochbetagte
Ein hoher Anteil über 80-jähriger Hochbetagter sollte nicht nur als Belastungsindikator für eine Region verstanden werden, auch wenn in der Regel Pflegebedürftigkeit und auch die medizinische Behandlungsnotwendigkeiten mit steigendem Alter zunehmen, so dass ein erhöhter Unterstützungsbedarf entsteht. Der Anteil der Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung ist in Deutschland im Vorjahresvergleich weiter leicht angestiegen. weiterlesen >>>Kandidaturen bei Kommunalwahlen
Anhand der Zahl der Kandidaturen bei den vergangenen fünf Kommunalwahlen wird das ehrenamtliche politische Engagement der Bürgerinnen und Bürger untersucht. Betrachtet werden alle Bewerberinnen und Bewerber bei niedersächsischen Kommunalwahlen seit 1991.weiterlesen >>>



