Durch die Wechselwirkungen zwischen Armut, prekären Lebenslagen und Gesundheit kann Krankheit eine der Ursachen für Armut sein. Umgekehrt kann Armut auch Erkrankungen und prekäre Lebenslagen zur Folge haben. Begründet ist dies sowohl in den Lebensumständen als auch in der Lebensführung.
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In Niedersachsen beträgt nach den Ergebnissen der Sterbetafel 2016/2018 die Lebenserwartung für neugeborene Mädchen 82,8 Jahre und für neugeborene Jungen 78,1 Jahre. Das ist jeweils etwas weniger als im Bundesdurchschnitt (Mädchen: 83,3; Jungen: 78,5).
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Im Jahr 2017 hatten in Niedersachsen insgesamt 752.251 Menschen und damit 9,4 % der Bevölkerung eine Schwerbehinderung. Die Zahl stieg gegenüber 2015 (zweijährliche Statistik) um 3,9 % und die Quote um 0,2 Prozentpunkte. Die Quote der Jungen und Männer war dabei mit 9,9 % etwas höher als die der Mädchen und Frauen mit 9,0 %.
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Da die Pflegestatistik nur zweijährlich durchgeführt wird, kann an dieser Stelle nur auf die bereits in der vorherigen Ausgabe der HSBN veröffentlichten Zahlen zurückgegriffen werden. Im Jahr 2017 waren in Niedersachsen 387.293 Menschen pflegebedürftig (63,0 % Frauen). Dies entsprach einer Zunahme gegenüber 2015 um mehr als ein Fünftel (22,0 %) und um mehr als ein Drittel gegenüber 2013 (34,3 %).
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Der Indikator gibt die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche nach Altersgruppe der Frau und die Quote bezogen auf die Anzahl der Lebendgeburten im selben Jahr wieder.
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