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Einkommensreichtum und Abstand zwischen Reich und Arm in Niedersachsen

Die Einkommensreichtumsquote ist von 2005 bis 2011 von 7,4 % auf 7,3 % leicht um 0,1 Prozentpunkte abgesunken. Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in Niedersachsen 2011 nicht weiter geschlossen. Der Gini-Koeffizient der Äquivalenzeinkommen, der die relative Konzentration beziehungsweise Ungleichheit misst, hat sich nicht geändert. Je höher dieser Koeffizient zwischen Null und Eins ausfällt, desto größer ist die Ungleichverteilung. 2005 hatte er für Niedersachsen den Wert 0,29, fiel 2006 auf 0,28 und blieb bis einschließlich 2011 unverändert.

Bundesweit betrug 2011 die Reichtumsquote 8,1 %, gegenüber 2005 ist dies ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte. Zusammen mit Bremen, Berlin, dem Saarland und Schleswig-Holstein gehörte Niedersachsen zu den Bundesländern mit mittelfristig gesunkener Reichtumsquote.

Die höchsten Reichtumsquoten traten im Ländervergleich in den Stadtstaaten Hamburg (9,8 %) und Berlin (9,3 %) auf. Die niedrigsten Werte gab es in Ostdeutschland, und zwar in Sachsen-Anhalt und Sachsen (5,2 % und 5,4 %). Von 2005 bis 2011 stieg in fünf Bundesländern sowohl die Armutsgefährdungs- als auch die Einkommensreichtumsquote; im Bundesdurchschnitt stiegen die Armutsgefährdungs- und die Einkommensreichtumsquoten jeweils um 0,4 Prozentpunkte an.

In Niedersachsen hingegen sank die Reichtumsquote mit -0,11 Prozentpunkten in ähnlichem Ausmaß wie die Armutsquote (+0,10 Prozentpunkte) stieg.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration (HSBN 2013)

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