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Schriftzug Familien in Niedersachsen

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Mindestsicherungsempfängerinnen und -empfänger

Ende 2013 erhielten in Deutschland 7,385 Millionen Personen oder 9,1 % der Bevölkerung Mindestsicherungsleistungen. In Niedersachsen waren es 712.840 Personen (9,2 %). Im Gegensatz zu den Jahren zuvor stieg im Vergleich mit dem Vorjahr in Deutschland und in Niedersachsen die Anzahl (+1,9 % bzw. +1,8 %) und die Quote (jeweils um +0,1 Prozentpunkte) leicht an.

Die Zahl der Mindestsicherungsempfängerinnen und -empfänger verringerte sich insgesamt gegenüber 2008 um 6,0 %. Deutliche Zuwächse waren in der kreisfreien Stadt Osnabrück (+7,9 %), der Landeshauptstadt Hannover (+3,3 %) und der kreisfreien Stadt Delmenhorst (+1,9 %) festzustellen. Auch im Landkreis Grafschaft Bentheim und der Stadt Hildesheim sowie dem Umland von Hannover kam es nicht zu einem Rückgang der Zahl von Empfängerinnen und Empfänger.

Die Entwicklung der einzelnen Leistungsarten verlief sehr unterschiedlich. Die Anteile der einzelnen Leistungsarten waren 81,1 % SGB-II-Leistungen, 14,1 % Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten 3,1 % und Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen 1,7 % der Empfängerinnen und Empfänger.

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