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AWO-Langzeitstudie zu Kinderarmut

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat am 6. November 2019 die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Langzeitstudie zu Kinderarmut und deren Folgen für das Erwachsenenleben der Betroffenen vorgestellt. Dazu erklärt die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann: "Die vorgestellte repräsentative Langzeitstudie der AWO liefert einen wertvollen Beitrag zur Armutsforschung in Deutschland. Auch wenn zwei Drittel der Studienteilnehmer und -teilnehmerinnen erfreulicherweise den Ausstieg aus der Armut geschafft haben, müssen uns andere Ergebnisse der Studie sorgenvoll stimmen. Insbesondere die Tatsache, dass häufig gerade jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie weiter in Armut lebten, die eine Familie gegründet hatten, ist ein klares Alarmsignal - Kinder und Familiengründungen dürfen in unserer Gesellschaft nicht länger Gründe für ein Leben in Armut sein!

Vor diesem Hintergrund unterstütze ich die Forderungen der AWO nach der Einführung einer Kindergrundsicherung. Die Landesregierung wird sich weiter entschieden für die Bündelung von staatlichen Leistungen für Kinder und Jugendliche durch die Einführung einer solchen Kindergrundsicherung auf Bundesebene einsetzen."

Weitere Informationen über die Kindergrundsicherung sowie das Grobkonzept und ein von Niedersachsen erstelltes Gutachten stehen auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums zur Verfügung.

Pressemitteilung Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 06.11.2019 www.ms.niedersachsen.de

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