Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Schriftzug Familien in Niedersachsen

Suche

Armutsgefährdung in Niedersachsen

LSN_Statistisches-Landesamt-Nds_LogoDie Armutsgefährdungsquote Niedersachsens stieg im Jahr 2016 sehr leicht auf 16,0 % an. Damit lag sie um 0,1 Prozentpunkte
höher als im Vorjahr und 1 Prozentpunkt höher als 2011. Zudem erweist sich die Quote im langfristigen Zeitvergleich seit 2005 als höchster jemals gemessener Wert. Das Jahr 2010 stellt einen Wendepunkt der Entwicklung dar. Von 2005 bis zu diesem Jahr ging die Armutsgefährdung in Niedersachsen wie auch deutschlandweit zurück. Seitdem aber nahm die Gefährdungsquote fast kontinuierlich zu. Besonders auffällig ist, dass seit einigen Jahren die Armutsgefährdung für Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit abnimmt, während sie für Nichtdeutsche steigt.

Die Quote lag in Niedersachsen 2016 um 0,3 Prozentpunkte höher als im Bundesdurchschnitt von 15,7 %. Dieser blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Fast ein Sechstel der Bevölkerung bzw. 1 254 000 Menschen waren damit im Lande von Armut bedroht. Die Armutsgefährdungsschwelle lag 2016 in Niedersachsen für einen Einpersonenhaushalt bei 953 Euro; bundesweit lag der Schwellenwert bei 969 Euro.

Das Statistische Monatsheft Niedersachsen 12/2017 informiert in einem ausführlichen Beitrag über die Entwicklung der Armutsgefährdung in Niedersachsen

<<< zurück