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Niedersächsischer Gesundheitspreis 2017

Innovative Technologien und kreative Ideen - das zeichnet die Projekte aus, die mit dem diesjährigen Niedersächsischen Gesundheitspreis geehrt wurden. "Die gesundheitliche Versorgung in unserem Land wird durch zeitgemäße und auf die Belange der Menschen ausgerichtete Gesundheitsprojekte weiter gestärkt. Davon profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger. Wir ehren heute deshalb diejenigen, die hier besonders vorbildlich vorangehen und zu einer wohnortnahen und flächendeckenden Versorgung beitragen", sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann.

Aus den Bewerbungen wurden drei Projekte ausgewählt und mit dem Niedersächsischen Gesundheitspreis 2017 geehrt, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist.

In der Preiskategorie "Durchs Netz gefallen und regional aufgefangen - die Gesundheitsversorgung von Menschen in prekären Lebenslagen gestalten" wurde der Caritasverband Hannover e.V. für das Projekt "Straßenambulanz" ausgezeichnet. Das Projekt wurde bereits 1999 zur aufsuchenden, gesundheitlichen Versorgung von Wohnungslosen, von Wohnungslosigkeit Bedrohten und von Menschen, die von Armut betroffen sind, ins Leben gerufen. Denn oft scheuen diese Personen den Weg in niedergelassene Arztpraxen aus unterschiedlichen Gründen. Sie werden von einem interdisziplinären Team aus Medizinerinnen und Medizinern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Fahrerinnen und Fahrern in sozialen Brennpunkten und in Notunterkünften aufgesucht. Das Team ist elfmal in der Woche an acht Standorten in Hannover im Einsatz. Geboten wird eine niedrigschwellige gesundheitliche Erstversorgung in einem Kleinbus, in den Räumlichkeiten der Notunterkünfte oder der Caritas.

Ausgezeichnet wurde außerdem die Diakonie Himmelsthür e.V. in der Preiskategorie "Hilfen bündeln am Lebensende" für die palliative und hospizliche Versorgung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen in stationären Einrichtungen.

Die Universitätsmedizin Göttingen erhielt den Niedersächsischen Gesundheitspreis in der Preiskategorie "Mobile Anwendungen - mHealth in der gesundheitlichen Versorgung" für innovative IT-Lösungen für die Notfallversorgung.

Ausgeschrieben wird der Niedersächsische Gesundheitspreis gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, von der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) und der Apothekerkammer Niedersachsen.

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Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann eröffnet die feierliche Preisverleihung zum 7. Niedersächsischen Gesundheitspreis.

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Die Ministerin mit allen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie den Laudatorinnen und Laudatoren.

Fotos: Land Niedersachsen

Pressemitteilung des Niedersächsischen Sozialministeriums vom 29. November 2017 www.ms.niedersachsen.de

Mit dem Thema Wohnungslosenhilfe in Niedersachsen befasst sich auch der Anlagenbericht zur HSBN 2015.

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