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Integrationsmonitoring Niedersachsen

2017_Integrationsmonitoring-NiedersachsenDer Bericht "Migration und Teilhabe in Niedersachsen - Integrationsmonitoring 2016" bietet umfangreiche statistische Angaben zur strukturellen Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Ausführlich beleuchtet der diesjährige Bericht die Situation von Geflüchteten im Land. So hat sich beispielsweise die Zahl der Asylanträge von 2013 bis 2015 in Niedersachsen mehr als verdreifacht.

Der Bericht beinhaltet landesweite Daten zu vielen Indikatoren sowie kleinräumige Daten bis zur Landkreisebene. Ein eigener Berichtsteil ist den nach Niedersachsen geflüchteten Menschen und ihrem Ankommen in Niedersachsen gewidmet. Erläutert werden die Entwicklung der Flüchtlingszuwanderung, die demographischen Merkmale dieser Personengruppe sowie die Rechtsgrundlagen, nach denen sich ihr Aufenthalt richtet. Mit Blick auf die Verdreifachung der Zahl der Asylanträge von 2013 bis 2015 fällt beispielsweise der sehr hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen auf: In 2015 entfielen nahezu ein Drittel (30,1 %) der Asylanträge auf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.

Ein besonderes Augenmerk ist auf die Gruppe der unbegleiteten Minderjährigen gerichtet, deren Zahl sich zum Stichtag 30.09.2016 auf 5322 belaufen hat (derzeit sind 5.299 unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer in Niedersachsen gemeldet).

Ferner enthält der Bericht Aussagen über die starke Unterstützung für Geflüchtete durch Ehrenamtliche. Mit den Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt und den Unterstützungsleistungen des Landes werden wichtige Anliegen für eine gelingende Integration beschrieben. Hervorzuheben ist dabei, dass Deutschland und damit auch Niedersachsen im Vergleich zu den meisten anderen europäischen Staaten einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Aufnahme der Flüchtlinge geleistet hat. So sind EU-weit im Jahr 2015 über 36 % aller Asylanträge in Deutschland gestellt worden.

Niedersachsen setzt sich für eine rasche Aufnahme von Flüchtlingen in die Maßnahmen der Sprach- und Arbeitsmarktförderung nach deren Ankunft in Deutschland ein. Ministerin Rundt: "Zum Wohle der Gesamtgesellschaft ist eine erfolgreiche Integration aller Zuwanderinnen und Zuwanderer unser vorrangiges Ziel." Beispielsweise stehen die Basissprachkurse des Landes allen Geflüchteten offen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus.

Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 20.01.2017 unter
www.ms.niedersachsen.de

Der Bericht und die Datenblätter stehen online unter www.ms.niedersachsen.de/themen/integration/integrationsmonitoring bereit.

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