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SGB-XII-Empfängerinnen und -Empfänger: Grundsicherung im Alter

Ziel der Sozialhilfe ist es, Bedürftigen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Sie sollen vor Armut, sozialer Ausgrenzung sowie besonderen Belastungen geschützt werden. In Niedersachsen erhielten Ende 2013 insgesamt 99.751 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII. Im Vergleich mit 2012 war die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger um 6,5 % angestiegen.

Mit einem Anteil von 53,6 % waren insgesamt mehr Frauen als Männer auf diese Hilfe angewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr differierten die Veränderungen bei den Geschlechtern: +6,0 % bei den Frauen und +7,1 % bei den Männern.

Regional waren diese Unterschiede der Veränderung noch ausgeprägter bzw. lief die Veränderung sogar in unterschiedliche Richtungen. So stieg im Landkreis Vechta die Anzahl der Männer um 2,2 % während die der Frauen um 2,4 % zurückging. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg hingegen stiegen beide Quoten stark an, mit 18,3 % war der Anstieg bei den Männern dabei erheblich stärker als bei den Frauen (+10,2 %).

Mit knapp einem Drittel stellten die über 65-jährigen Frauen insgesamt die größte Empfängergruppe (31,3 %). Die regionalen Unterschiede waren jedoch erheblich, was in erster Linie mit einem jeweils insgesamt unter- oder überdurchschnittlichem Frauenanteil zusammenhängt. Unter 50 % lagen Frauenanteile nur in den Landkreisen Gifhorn (45,5 %), Lüchow-Dannenberg (47,6 %), Uelzen und Rotenburg (Wümme) (48,2 % bzw. 48,7 %). Mit 61,2 % war der höchste Anteil der Empfängerinnen in der kreisfreien Stadt Salzgitter festzustellen.

Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU, am Wohnort) erhielten in Niedersachsen Ende 2013 insgesamt 38.900 Personen oder 50 von 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Vergleich mit dem Vorjahr war ein Anstieg um 3 festzustellen. Regional reichte diese Veränderung von -8 im Landkreis Nienburg (Weser) bis +11 je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Vechta. Im Unterschied zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung war der Anteil der Männer mit 52,7 % etwas größer als der Anteil der Frauen unter den Empfängerinnen und Empfängern dieser Hilfeleistung.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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