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Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen 2020

HSBN-2020Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) stellt Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden empirisches Material zur Verfügung. Damit wird ihnen verlässliches Vergleichsmaterial für ihre Region an die Hand gegeben, das sie nutzen können, um eigene regionale und lokale Berichte und Untersuchungen anzustellen. Der Bericht zur HSBN wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) erstellt und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung herausgegeben. Die jährlich erscheinenden Berichte werden durch Anlagenberichte der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zu unterschiedlichen sozialen Problemlagen ergänzt. Der Bericht 2020 nimmt das Thema Gewalt gegen Frauen in den Blick. weiterlesen >>>

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

In Niedersachsen waren im Juni 2018 insgesamt 221.597 Personen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen sank gegenüber dem Vorjahr um rund 19.000 bzw. 7,7 % und innerhalb von fünf Jahren um 39.000 bzw. 15,1 %. Bundesweit war die kurzfristige Entwicklung (-8,0 %) ähnlich hoch, mittelfristig jedoch stärker (-20,6 %). Die niedersächsische Arbeitslosenquote lag im Juni 2018 mit 5,1 % jedoch fast gleichauf mit dem Bundesdurchschnitt (5,0 %). weiterlesen >>>

Armutsgefährdung in Regionen und Städten

Soziale Problemlagen ballen sich oft in Großstädten und schlagen sich in den Sozialstatistiken nieder. So ist dort die Einkommensungleichheit und damit auch die Armutsgefährdung zumeist höher als im Bundesdurchschnitt. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung nach Familienform, Bildung und Herkunft

Nach Familienform zeigt sich, dass Haushalte von Alleinerziehenden auch 2018 besonders stark von Armut bedroht waren. Auch kinderreiche Familien sind deutlich armutsgefährdeter als der Durchschnitt. Überdurchschnittlich oft sind auch Einpersonenhaushalte von Armut bedroht, 2018 war es mehr als jeder vierte (26,4 %). Zudem sind Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit deutlich öfter von Armut gefährdet als Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. weiterlesen >>>

Armutsgefährdungsquoten und Reichtumsquoten nach Ländern

In Niedersachsen waren im Jahr 2018 rund 1,17 Millionen Menschen von Armut gefährdet. Die Armutsgefährdungsquote lag bei 15,0 % und damit 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Es war zugleich der niedrigste Wert seit 2011. Bundesweit betrug die Quote 15,5 %, (-0,3 Prozentpunkte zu 2017). weiterlesen >>>

Armutsgefährdung und Erwerbstätigkeit

Nicht jeder Mensch, der einer Arbeit nachgeht, ist vor Armut bzw. Armutsgefährdung geschützt. Beim Vergleich der Quoten, die 2018 bei den Erwerbslosen 57,1 % und bei Erwerbstätigen "nur" 7,2 % betrugen, wird das Ausmaß der "working poor" jedoch nicht hinreichend deutlich. Hierbei hilft die Betrachtung der absoluten Zahlen. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung und materielle Entbehrung

Der so genannte AROPE-Indikator (At Risk Of Poverty or social Exclusion) aus der Statistik "Leben in Europa" misst Armutsgefährdung nicht nur anhand der Einkommensverteilung, sondern berücksichtigt auch das Ausmaß materieller Entbehrung (Deprivation) und den Anteil der Personen, die in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung leben. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung von Kindern und im Alter sowie nach Geschlecht

Von Armut bedroht sind vor allem Kinder und Jugendliche unter 18 und junge Erwachsene im Ausbildungsalter bis unter 25 Jahre. Unter den Minderjährigen in Niedersachsen galt 2018 etwa jede bzw. jeder Fünfte (19,3 %) als armutsgefährdet. weiterlesen >>>

Bekämpfte Armut: Soziale Mindestsicherung

Die "bekämpfte Armut" bezeichnet das Ausmaß der Abhängigkeit von staatlichen Mindestsicherungsleistungen, deren Empfängerinnen und Empfänger "behördlich wahrgenommen" als arm gelten: Durch die Transferleistungen soll ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. weiterlesen >>>

Besondere Lebenslagen

Als "Besondere Lebenslagen" werden in diesem Kapitel Indikatoren zusammengefasst, die Lebenslagen beschreiben, die kurz- oder langfristig die Lebensumstände der Betroffenen unterschiedlich stark einschränken. Themen sind dabei unter anderem Überschuldung und Privatinsolvenzen sowie die Kriminalitätsentwicklung mit Straftaten- und Opferzahlen. Zudem geht es um Menschen mit (Schwer-) Behinderung. Nicht zuletzt, da diese in Folge ihrer Einschränkungen einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind. weiterlesen >>>

Bezugsdauer von SGB II-Leistungen

Für viele SGB II-Leistungsbeziehende ist die Hilfebedürftigkeit kein vorübergehender und zu überbrückender Umstand, sondern Dauerzustand, obwohl sie erwerbsfähig sind. Anhand der Betrachtung der Leistungsbezugsdauern lassen sich Aussagen über die verfestigte Hilfebedürftigkeit machen. weiterlesen >>>

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Niedersachsens betrug im Jahr 2017 insgesamt 288 Milliarden Euro (Angaben für 2017, Berechnungsstand: August 2018). Pro Kopf waren das 36.178 Euro, und damit etwa 9 % weniger als im Bundesdurchschnitt von 39.650 Euro. weiterlesen >>>

Einkommen

Das verfügbare Einkommen pro Kopf betrug im Jahr 2017 in Niedersachsen 21.920 Euro. Das waren rund 700 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt (22.623 Euro). Gegenüber dem Vorjahr stieg das niedersächsische Pro-Kopf-Einkommen mit 3,6 % allerdings etwas stärker als im Bundesdurchschnitt. weiterlesen >>>

Einkommen, Verdienste und Vermögen

Die Indikatoren Einkommen, Verdienste und Vermögen sind alle miteinander verknüpft und messen zusammen den Wohlstand der Bevölkerung. Zwar wird die Armutsgefährdung nur an den Einkommen gemessen, die auch die Verdienste miteinschließen. Vermögen werden hingegen nicht mit einbezogen. Dennoch ist davon auszugehen, dass Vermögende in der Regel nicht so einkommensarm sind, dass sie als armutsgefährdet gelten müssen. Das bedeutet auch, dass Menschen mit niedrigen Verdiensten und Einkommen nur geringe Vermögen aufbauen können. weiterlesen >>>

Erwerbstätige nach Geschlecht und Alter

Während die Daten über Erwerbstätige am Arbeitsort vor allem die Struktur des Arbeitsmarktes und des Arbeitsangebotes darstellen können, gibt der Blick auf die Erwerbstätigen am Wohnort die Möglichkeit, diese nach soziodemografischen Gruppen zu betrachten. weiterlesen >>>

Erwerbstätige und marginal Beschäftigte

In Niedersachsen (als Arbeitsort) waren 2017 über 4 Mio. Menschen erwerbstätig. Von ihnen gingen allerdings 561.231 nur einer marginalen Beschäftigung nach. Sie übten vor allem eine ausschließlich geringfügige Beschäftigung ("Minijob") aus oder waren in Arbeitsgelegenheiten ("Ein-Euro-Job") ebenso nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt. weiterlesen >>>

Geringfügig Beschäftigte in Mini-Jobs

Die geringfügige Beschäftigung kann zwar für einen (Wieder-)Einstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis hilfreich sein. Vor allem wird sie von den "Minijobbenden" aber als willkommene Gelegenheit für einen Nebenverdienst neben der Schul- oder Berufsausbildung, dem Rentenbezug oder der Familien- beziehungsweise Hausarbeit betrachtet. Im Hinblick auf die Altersversorgung sind Arbeitnehmende, die dauerhaft ausschließlich einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nachgehen, jedoch tendenziell von Altersarmut bedroht. weiterlesen >>>

Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Die Sozialhilfe soll als "letztes Auffangnetz" vor Armut, sozialer Ausgrenzung und besonderer Belastung schützen. Sie soll den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Die Sozialhilfe erbringt gemäß dem SGB XII existenzsichernde Leistungen für Personen, die ihren Bedarf nicht aus eigener Kraft (insbesondere durch Einkommen und Vermögen) decken können und keine ausreichenden Ansprüche aus vorgelagerten Versicherungs- und Versorgungssystemen haben. weiterlesen >>>

Kinder und Jugendliche

Armutsgefährdung und problematische Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen haben vielfältige Ursachen. Sie sind u.a. auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Problemlagen bzw. Strukturen sowie erzieherische Mangelsituationen zurückzuführen. Dabei spielen die Situation und die Bewältigungskompetenz der Eltern die entscheidenden Rollen. weiterlesen >>>

Mindestsicherungsempfängerinnen und -empfänger insgesamt

Ende 2018 erhielten in Niedersachsen 714.194 Menschen Mindestsicherungsleistungen. Damit waren 32.735 Personen bzw. 4,4 % weniger auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig war dies der höchste Rückgang innerhalb eines Jahres seit 2011. Die Mindestsicherungsquote, der Anteil der Leistungsbeziehenden an der Gesamtbevölkerung, sank um 0,5 Prozentpunkte auf
8,9 %. weiterlesen >>>

Relative Armut und relativer Reichtum

In wirtschaftlich hochentwickelten Ländern bedeutet Armut vor allem die mangelnde Möglichkeit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine Einschränkung der individuellen Handlungsmöglichkeiten. Sie kann so zur sozialen Ausgrenzung führen. weiterlesen >>>

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Teilzeitarbeit

In Niedersachsen gingen am 30.06.2018 insgesamt 3,1 Mio. Menschen (Wohnort in Niedersachsen) einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach (Deutschland: 32,6 Mio.). Frauen waren dabei mit 45,6 % immer noch unterrepräsentiert (Bundesdurchschnitt: 46,3 %), auch wenn ihr Anteil seit 2013 um 0,6 Prozentpunkte gestiegen ist. weiterlesen >>>

Verdienste und 'working poor'

Der Bruttostundenverdienst der voll- und teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich lag 2018 in Niedersachsen mit Sonderzahlungen bei 22,62 Euro. Das war weniger als im Bundesdurchschnitt, der 24,06 Euro betrug. weiterlesen >>>

Vermögen

Über das Vermögen der privaten Haushalte gibt es nur wenige zuverlässige Daten. Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) liefert immerhin Anhaltspunkte. Diese Erhebung erfolgt allerdings auf freiwilliger Basis und ist konzeptionell nicht darauf ausgerichtet, die Vermögen der sehr Reichen zu erfassen. weiterlesen >>>

Wirtschaft und Erwerbstätigkeit

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stellt die gesamte Wirtschaftsleistung eines Landes oder einer Region dar. Es ist aber wie das ebenfalls von den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) berechnete verfügbare Einkommen kein direkter Wohlfahrtsindikator, weil das BIP keine Auskunft darüber gibt, wie es verteilt wird. Außerdem umfasst ein komplexer Begriff wie "Wohlfahrt" auch nicht-finanzielle Komponenten der Lebensqualität. weiterlesen >>>

Zusammenfassung: Entwicklung der Strukturindikatoren

Die Clusteranalyse von 2018 mit Daten der Jahre 2013 bis 2015 hatte ausschließlich Ist-Zustände betrachtet. Der Vergleich mit neueren Daten sollte nun Auskunft darüber geben, wie sich die Cluster und damit die sie umfassenden Einheits- und Samtgemeinden entwickelt haben, für sich genommen und im Vergleich zu den jeweiligen anderen Gebieten. weiterlesen >>>