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Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen | Region Hannover

Bei der Bewertung der ausgewählten Merkmale des vorliegenden Berichtes nimmt die Statistische Region Hannover den vierten Platz ein.

Im Unterschied zu den übrigen Statistischen Regionen liegen in Hannover die Werte überwiegend im durchschnittlichen Bereich. Die Merkmale des Indikatorenbündels 1 wurden überwiegend negativ bewertet, dazu gehören eine starke Armutsgefährdung, ein hoher Transferleistungsbezug sowie überdurchschnittlich viele Verbraucherinsolvenzen.

Durchschnittlich sind der Bevölkerungsanteil unter 15-Jähriger 2011 sowie der Bevölkerungsanteil unter 20-Jähriger im Jahr 2031. Ebenfalls durchschnittlich bewertet wurden der Zuschussbedarf für Jugendhilfe nach dem KJHG, die Zahl der sehr jungen Mütter, der jungen Menschen mit Hilfe zur Erziehung außerhalb des Elternhauses sowie die Zahl der Fälle von Sorgerechtsentzug.

In der Statistischen Region Hannover überwiegen im Indikatorenbündel 2 Werte, die am Niedersachsendurchschnitt liegen (11 Merkmale). Positiv bewertet wurden hier die Kindertagesbetreuung der Kinder mit Migrationshintergrund, die Abiturientenquote und der Gymnasiastenanteil im 5. Schuljahrgang. Ebenfalls positiv bewertet wurde der Frauenanteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort.

Negativ wurde unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie der Anteil unter 40-jähriger Frauen an den sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigten am Arbeitsort bewertet.

Die Statistische Region Hannover ist mit ca. 2,1 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern nach Weser-Ems die zweitgrößte Statistische Region. Zu ihr gehört die Landeshauptstadt Hannover, die größte Stadt des Landes, die mit ihrem Umland zur Region Hannover zusammengeschlossen ist. Zur Statistischen Region Hannover gehören neben diesem Zentrum aber auch Stadt und Landkreis Hildesheim sowie eher ländliche Gebiete wie die Landkreise des Weserberglandes. Während Hannover seit einigen Jahren wieder wächst, ist die Bevölkerungsentwicklung in diesen Gebieten weiterhin rückläufig.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (HSBN 2014)

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