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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Abweichendes Verhalten

In Niedersachsen wurden 2015 insgesamt 86.212 Personen in Strafverfahren abgeurteilt. Verurteilt wurden davon aber nur 70.116, weil bei 16.096 das Verfahren eingestellt wurde bzw. ein Freispruch erfolgte. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Abgeurteilten fast gleich und die der Verurteilten stieg um 0,7 %. Gegenüber fünf Jahren zuvor sank die Verurteiltenzahl um 11,8 %. weiterlesen >>>

Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquoten

Im Juni 2016 waren in Niedersachsen 246 653 (im Vorjahresmonat: 246 598) Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag auf einem historisch niedrigen Niveau, und entsprach etwa dem Bundesdurchschnitt. Auf Bundesebene und auch in Niedersachsen waren die Quoten der Frauen etwas niedriger als die der Männer. weiterlesen >>>

Armutsrisiko und Erwerbstätigkeit

Die höchsten Armutsgefährdungsquoten wiesen 2016 mit 54,7 % die Erwerbslosen auf. Bei den Erwerbstätigen betrug die Quote 7,3 %. Ein Vergleich der absoluten Zahlen bietet dabei eine andere Sichtweise des Ausmaßes der Armutsgefährdung: Aufgrund der sinkenden Erwerbslosenzahlen betrug die Anzahl der armutsgefährdeten Erwerbslosen "nur" 89.000 Personen. Im Vergleich 2016 zu 2011 ging die Zahl von 121.000 um ein Viertel (25,9 %) zurück. weiterlesen >>>

Atypische Beschäftigung

Die Zahl der Erwerbstätigen steigt seit einigen Jahren von einem historischen Hoch zum nächsten. Allerdings handelt es sich bei diesem Zuwachs in vielen Fällen nicht um Normalarbeitsverhältnisse, sondern um atypische Beschäftigung. weiterlesen >>>

Erwerbslose

In Niedersachsen waren 2016 insgesamt 163.600 Frauen und Männer bzw. 4,1 % der Bevölkerung im Erwerbsalter erwerbslos, gingen demnach keiner entgeltlichen Beschäftigung von mindestens einer Stunde pro Woche nach. In Deutschland insgesamt lag die Quote mit 4,2 % unwesentlich höher. weiterlesen >>>

Erwerbstätige am Wohnort

Während die Betrachtung der Daten über Erwerbstätige am Arbeitsort vor allem die Struktur des Arbeitsmarktes und des Arbeitsangebotes darstellt, gibt der Blick auf die Erwerbstätigen am Wohnort mit Daten der Haushaltebefragung des Mikrozensus die Möglichkeit, die Erwerbstätigen differenzierter nach soziodemographischen Gruppen zu betrachten. weiterlesen >>>

Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern

In Niedersachsen gab es im Jahr 2016 insgesamt 777.000 Mütter im Erwerbsalter, die ledige Kinder unter 18 Jahre hatten. Die Hälfte von ihnen hatte ein Kind, ein gutes Drittel hatte zwei Kinder und nur 12,5 % hatten drei oder mehr Kinder. 480.000 bzw. 61,8 % der Mütter waren aktiv erwerbstätig. Fast drei Viertel dieser Mütter übten eine Teilzeittätigkeit aus. weiterlesen >>>

Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Die Sozialhilfe soll als "letztes Auffangnetz" vor Armut, sozialer Ausgrenzung und besonderer Belastung schützen. Sie soll den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. weiterlesen >>>

Menschen mit Behinderungen

Im Jahr 2015 hatten in Niedersachsen insgesamt 724.265 Menschen und damit 9,3 % der Bevölkerung eine Schwerbehinderung. Die Zahl stieg gegenüber 2013 (zweijährliche Statistik) um 8,2 % und die Quote um 0,8 Prozentpunkte. Die Quote der Jungen und Männer war dabei mit 9,8 % etwas höher als die der Mädchen und Frauen mit 8,7 %. weiterlesen >>>

Pflegebedürftige

Im Jahr 2015 waren in Niedersachsen 317.568 Menschen pflegebedürftig (darunter 64,2 % Frauen), was gegenüber 2013, dem vorherigen Erhebungsjahr der zweijährlichen Pflegestatistik, einer Zunahme um ein Zehntel (10,2 %) und im Vergleich zu 2011 um mehr als ein Sechstel (17,4 %) entsprach. Bundesweit fiel der Anstieg mit einem Plus von 8,9 % bzw. 14,3 % in den gleichen Zeiträumen niedriger aus. weiterlesen >>>

Schwangerschaftsabbrüche

In Deutschland wurden 2016 insgesamt 97.773 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, ein Rückgang gegenüber fünf Jahren zuvor von rund 10.000 (-9,4 %). In Niedersachsen verlief die Entwicklung ähnlich, fiel jedoch etwas stärker aus: Hier sank die Zahl im selben Zeitraum um mehr als ein Neuntel (-11,9 %) auf 7.830. weiterlesen >>>

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Teilzeitarbeit

In Deutschland lebten am 30.06.2016 insgesamt 31,19 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, darunter 2,95 Mio. in Niedersachsen (Wonortprinzip). Frauen hatten unter Letzteren einen Anteil von 45,5 %. Regional traten in Niedersachsen relativ niedrige Frauenanteile vor allem in industriell geprägten Standorten auf. In der Stadt Göttingen hingegen waren mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiblich. Auch in den Städten Hannover, Oldenburg und in den Landkreisen Uelzen und Lüneburg waren die Anteile mit am höchsten. weiterlesen >>>

Unterbeschäftigung

In der ILO-Definition, erfragt im Mikrozensus, fallen unter die Unterbeschäftigten Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und für zusätzliche Arbeitsstunden verfügbar sind. Unterbeschäftigung kann dabei als Indikator von unausgeschöpftem Arbeitskräftepotenzial gesehen werden. weiterlesen >>>

Verdienste

Der Bruttostundenverdienst der Voll- und Teilzeitbeschäftigten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich lag 2016 in Niedersachsen bei 21,45 Euro. Frauen verdienten mit 18,79 Euro weiterhin deutlich weniger als Männer mit einem Stundenverdienst von 23,12 Euro, allerdings verringerte sich der Abstand im Vergleich zum Vorjahr abermals. weiterlesen >>>

Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement

Das Handeln und das Engagement zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure sind unverzichtbar für das Gemeinwesen und die Bewältigung der vor ihm liegenden Aufgaben. Dies ist vor allem in den Bereichen besonders wichtig, aus denen sich der Staat zurückzieht bzw. auch auf kommunaler Ebene nicht genügend finanzielle Mittel bereitstehen. Dies ist durchaus auch kritisch zu sehen, weil ehrenamtliches Engagement nicht geleistet wird, um dem Staat Geld zu sparen. weiterlesen >>>