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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Armutsrisiko nach Lebenslagen und gesellschaftlichen Gruppen

Insbesondere junge Menschen sind überdurchschnittlich oft von Armut bedroht: Von den Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren war in Niedersachsen im Jahr 2016 mehr als jede bzw. jeder Fünfte (21,1 %) armutsgefährdet. Besonders hohe Armutsgefährdungsquoten sind zudem bei Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und bei ausländischen Staatsangehörigen zu beobachten. weiterlesen >>>

Alleinerziehende

Im Jahr 2016 lebten in Niedersachsen 260.800 Alleinerziehende, darunter 219.500 bzw. 84,2 % Frauen. Zwar stieg die Zahl der männlichen Alleinerziehenden seit 2011 um 6,8 % an, bei den weiblichen jedoch mit 15,1 % deutlich stärker. Der Väteranteil verblieb damit auf niedrigem Niveau. weiterlesen >>>

Eheschließungen und Ehescheidungen

In Niedersachsen stieg die Zahl der Eheschließungen 2016 im Vergleich zu 2015 im dritten Jahr in Folge und zwar um 2,4 % auf 41.284 an. Auf 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner kamen so 52 Eheschließungen. Nach wie vor ist die Heiratshäufigkeit im Weser-Ems-Gebiet und in der Statistischen Region Lüneburg deutlich höher als im Osten und Süden des Landes. weiterlesen >>>

Erziehungshilfen und Schutzmaßnahmen

Sorgeberechtigte haben einen Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn eine dem Wohl des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für ihre bzw. seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. Zu den typischen Formen von Erziehungshilfe gehören: familienunterstützende, familienergänzende und familienersetzende/-ergänzende Hilfen. weiterlesen >>>

Familiensachen vor Gericht

In Niedersachsen wurden 2016 in Familiensachen in 66.871 erledigten Verfahren insgesamt 89.807 Verfahrensgegenstände behandelt. Die drei häufigsten Gegenstände waren Elterliche Sorge, Versorgungsausgleich und Scheidung. weiterlesen >>>

Familienstrukturen

In Niedersachsen lebten 2016 mit 3,83 Mio. Menschen etwas weniger als die Hälfte der Bevölkerung in 1,1 Mio. Familien (Eltern-Kind-Gemeinschaften) in einem Haushalt zusammen. Diese bestanden im Durchschnitt aus 3,4 Mitgliedern. weiterlesen >>>

Haushalte nach Größe und Zusammensetzung

In Niedersachsen lebten 2016 insgesamt 7,95 Mio. Personen in 3,94 Mio. Haushalten. Daraus ergab sich eine durchschnittliche Haushaltsgröße von 2,0 Personen. Mit 41,1 % waren zwei von fünf Haushalten Einpersonenhaushalte und machten damit unter allen Haushalten den größten Teil aus. weiterlesen >>>

Kinder in SGB II-Bedarfsgemeinschaften

In Niedersachsen lebte im Juni 2016 etwa jedes siebte Kind (14,0 %), im Alter von unter 15 Jahren als regelleistungsberechtigtes Mitglied in einer SGB II-Bedarfsgemeinschaft. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Gesamtzahl geringfügig. weiterlesen >>>

Kinder junger Mütter

Wenn Frauen schon in sehr jungen Jahren Kinder bekommen, so ist dies in vielen Fällen ursächlich für langjährige soziale Problemlagen. Eine frühe Mutterschaft erschwert den Abschluss von Bildungsgängen und bzw. oder den Beginn und Abschluss einer beruflichen Ausbildung. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Unterstützung durch Familie oder Netzwerke gering ist oder fehlt. weiterlesen >>>

Kinder und Jugendliche

Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ist von Anfang an Schwerpunkt der HSBN, und die Betrachtung der unterschiedlichen sozialen Lagen hat hierauf in jedem Kapitel auch den Fokus. Dies ist im Sinne einer Handlungsorientierung unerlässlich, da Armutsgefährdung und problematische Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen vielfältige Ursachen haben und auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Problemlagen und Strukturen zurückzuführen sind. Fünf Indikatoren speziell für schwierige Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen werden in der HSBN 2018 dargestellt. weiterlesen >>>

Kommunaler Zuschussbedarf für Soziales und Jugend

Der Indikator "Doppischer Zuschussbedarf für Soziales und Jugend" zeigt das Ausmaß der Belastung der Haushalte der kommunalen Gebietskörperschaften durch Nettoausgaben in diesem wichtigen Aufgabengebiet. Der Indikator gibt einerseits das finanzielle Ausmaß sozialer Problemlagen wieder und zeigt andererseits, wie stark der finanzielle Bewegungsspielraum der Kommunen durch diese Ausgaben eingeschränkt wird. weiterlesen >>>

Lebensformen: Haushalte und Familien

Nicht nur vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der eine alternde Bevölkerung mit weniger Kindern zur Folge hat, verändert sich das Zusammenleben der Gesellschaft. Auch die Individualisierung wirkt sich auf die demografische Entwicklung aus und ist verantwortlich für den Wandel der Familienformen und Haushaltsstrukturen. weiterlesen >>>

Von Scheidung der Eltern betroffene Kinder

Das Zerbrechen von Partnerschaften und Familien durch Trennung, Scheidung und Tod birgt das Risiko arm zu werden. Das gilt besonders, wenn Kinder mitbetroffen sind: 2016 waren von 100 Alleinerziehenden 45 armutsgefährdet. weiterlesen >>>

Wohnen und Wohnungslosigkeit

Die Mietbelastungsquote ist der Anteil des Haushaltsnettoeinkommens, der für die Bruttokaltmiete aufgewendet werden muss. Sie betrug 2014 in Niedersachsen 27,8 %, 4,5 Prozentpunkte mehr als 2010 (Deutschland: 27,2 %; +4,7 Prozentpunkte). Rentnerinnen und Rentner mussten 31,3 % ihres Einkommens für Miete ausgeben und Erwerbstätige 24,1 %. Ausländerinnen und Ausländer hatten mit 29,9 % eine höhere Quote als Deutsche (28,8 %). weiterlesen >>>