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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Alleinerziehende nach soziodemographischen Merkmalen

Alleinerziehende haben ein erhöhtes Armutsgefährdungsrisiko. Von 2005 bis 2011 stieg die Armutsgefährdungsquote der Alleinerziehenden in Niedersachsen um 6,7 Prozentpunkte auf 44,2 % an. Bei zwei Erwachsenen mit zwei Kindern hingegen sank im gleichen Zeitraum die Quote um 1,8 % auf 10,0 %. weiterlesen >>>

Amtsvormundschaften 2011

Ausschließlich der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes nimmt Anzeigen zum Entzug der elterlichen Sorge vor. Die vom Jugendamt ausgeübte Vormundschaft kann durch Gesetz in den dafür vorgesehen Fällen oder durch richterliche Anordnung erfolgen. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung 2011 nach Haushaltstyp

Alleinerziehende mit einem oder mehr Kindern hatten im Jahr 2011 in Niedersachsen mit 44,2 % die höchste Armutsgefährdungsquote, gefolgt von kinderreichen Familien mit zwei Erwachsenen und drei oder mehr Kindern mit 26,8 %. weiterlesen >>>

Bestellte Amtspflegschaft und Beistandschaft

Wenn bestimmte Angelegenheiten der elterlichen Sorge vom Jugendamt nach ausdrücklicher Anordnung durch das Vormundschaftsgericht übernommen werden, handelt es sich um eine bestellte Amtspflegschaft. weiterlesen >>>

Besuchsquoten in Kindertagespflege und -einrichtungen nach Altersgruppen

Die Tagespflege ergänzt die Betreuung in Tageseinrichtungen, besonders an den Tagesrandzeiten. Die Besuchsquoten von Kindern in Tagespflege sind im Vergleich zu denen in Tageseinrichtungen weitaus niedriger. Die durchschnittliche Besuchsquote sinkt innerhalb der Tagespflege mit dem Alter der Kinder ab. weiterlesen >>>

Beurteilung regionaler Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Beurteilung örtlicher Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hängt auch davon ab, wie sehr sich die Ursachen und ihre Wirkungen gegenseitig beeinflussen. Das gilt für regionale Werte und Normen ebenso wie für die individuelle Einschätzung der Perspektiven für die Verwirklichung von Lebensentwürfen. weiterlesen >>>

Bildungs- und Teilhabepaket

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sollen nicht ausgegrenzt und benachteiligt werden, wenn sie selbst oder ihre Eltern Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. 2011 wurde vor diesem Hintergrund das vom Bund getragene Bildungs- und Teilhabepaket eingeführt, das insgesamt sechs verschiedene Leistungsarten bietet. weiterlesen >>>

Bildungs- und Teilhabepaket | Leistungen in Niedersachsen

2011 wurden für 318.712 Fälle Leistungen des Bildungs- und Teilhabenpakets in Höhe von 25,92 Mio. Euro ausgegeben. 2012 hatten sich die Fallzahlen um 97 % fast verdoppelt auf 627.422. Die Ausgaben betrugen 44,88 Mio. Euro (+73 %). Pro Kind waren mehrere Anträge möglich. weiterlesen >>>

Eheschliessungen und -scheidungen

2011 wurden in Niedersachsen 37.645 beziehungsweise 47,5 Ehen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner geschlossen; das entsprach einer Abnahme gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Beinahe konstant blieb die Zahl der Ehescheidungen mit einem Rückgang um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr auf 18.953 bzw. 23,9 Scheidungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. weiterlesen >>>

Entwicklung der Familien mit minderjährigen Kindern

2011 lebten in Niedersachsen 0,81 Mio. Familien mit minderjährigen Kindern, 2005 waren es noch 0,88 Mio. gewesen. Je nach Kinderzahl in der Familie verlief die Entwicklung unterschiedlich. Da sich nur die Zahl der Familien mit einem Kind kaum verändert hat, deutet sich hier der Trend zur Ein-Kind-Familie an; mit 40,3 % hatte sich ihr Anteil an allen Familien mit minderjährigen Kindern deutlich vergrößert. weiterlesen >>>

Erziehungshilfen und Schutzmassnahmen

Dem Jugendamt stehen unterschiedliche Hilfearten zur Verfügung, um die Eltern zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zu unterstützen. Auch die Aufnahme in eine Pflegefamilie oder die Inobhutnahme können der individuellen Problemlage des Kindes gerecht werden. weiterlesen >>>

Frauen als Familienernährerinnen

Viele Frauen sind nicht geplant und freiwillig Haupteinkommensbeziehende, sondern hatten sich beispielsweise vor der Arbeitslosigkeit oder dem Verlust des Partners für das "Modell des männlichen Familienernährers" entschieden, 2007 waren bereits in
20 % der Mehrpersonenhaushalte Frauen die Familienernährerinnen. weiterlesen >>>

Frühkindliche Bildung: Bedeutung der Sprachförderung

Die freie Wahl der Tageseinrichtung durch die Eltern und die Aufnahmekriterien der Träger setzen bereits im jeweiligen Wohnumfeld vorhandene Tendenzen der Segregation zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund fort. Eine gezielte Sprachförderung ist von großer Bedeutung für Kinder, die weder zuhause Deutsch sprechen, noch eine KiTa mit einer Mehrheit gleichaltriger ausschließlich Deutsch sprechender Kinder zusammen besuchen. weiterlesen >>>

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Gute und tragfähige Beziehungen zu anderen Menschen sind die Grundlage für ein gelingendes Leben und eine funktionierende Gesellschaft. Die Fähigkeiten, die dazu nötig sind, werden nicht nur in familiären Zusammenhängen erworben; für das individuelle Wohlbefinden spielt die Familie jedoch eine zentrale Rolle. weiterlesen >>>

Hilfen zur Erziehung

Eine Sorgeberechtigte oder ein Sorgeberechtigter hat Anspruch auf Hilfe zur Erziehung, "wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist" (34 § 27 (1) SGB VIII). Neben dieser Hilfe zur Erziehung außerhalb des Elternhauses zählen zu den verschiedenen Hilfearten auch die institutionelle Beratung, die Betreuung einzelner junger Menschen und die sozialpädagogische Familienhilfe. weiterlesen >>>

Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses

2011 erhielten in Niedersachsen 9,4 von 1.000 unter 21-Jährigen Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses (Unterbringung in einer Tagesgruppe, Vollzeitpflege in einer anderen Familie und Heimerziehung); diese Quote steigt seit Jahren kontinuierlich an. weiterlesen >>>

Kinderarmutsquote unter 15-Jähriger 2011 kaum gesunken

Bei Kindern im Alter von unter 15 Jahren, für die eine Bedarfsgemeinschaft entweder Sozialgeld nach dem SGB II oder eine Familie einen Kinderzuschlag erhielt, gilt: Ebenso wie die Gesamtzahl der Kinder dieser Altersgruppe sank auch die absolute Anzahl der von Armut betroffenen Kinder unter 15 Jahren in Niedersachsen, ihr Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung jedoch nicht. Mithin hat sich die Kinderarmutsquote dieser Altersgruppe zwischen 2007 und 2011 kaum verändert. weiterlesen >>>

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in SGB II-Bedarfsgemeinschaften

Im Juni 2012 lebten insgesamt 206.600 leistungsberechtigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachse im Alter bis unter 20 Jahren in Niedersachsen in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II; ihr Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung betrug 13,4 %. Die Altersgruppe der unter 3-Jährigen ist mit 17,7 % am stärksten betroffen, gefolgt von 16,6 % bei den Kindern im Alter von 3 bis unter 6 Jahren. weiterlesen >>>

Kinder junger Mütter

Kinder verändern das Leben ihrer Eltern. Ein Grund für mögliche finanzielle Schieflagen des Haushalts kann die Beurlaubung oder die Aufgabe der Beschäftigung oder die Nichtaufnahme einer neuen beruflichen Tätigkeit des betreuenden Elternteils sein. Insbesondere für alleinerziehende Elternteile stellen Kinder ein Armutsrisiko dar. Nicht zuletzt deshalb hat das Land Niedersachsen einige Anstrengungen unternommen, um die Kleinkindbetreuung zu verbessern. weiterlesen >>>

Kindertagesbetreuung

Eine Vielzahl politischer Maßnahmen sollen wirtschaftliche Stabilität, soziale Teilhabe und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Förderung und das Wohlergehen der Kinder ermöglichen. Eine breite Palette von familien- und ehebezogenen Leistungen sowie das Elterngeld, der Ausbau der Kindertagesbetreuung und das Betreuungsgeld sollen Eltern helfen, sich nicht zwischen Familie und Beruf entscheiden zu müssen. weiterlesen >>>

Kinderzuschlag

Die Anzahl der Kinder, für die 2011 im Vergleich zu 2007 Kinderzuschlag laufend gezahlt wurde, hat sich in Niedersachsen von 6.368 auf 26.496 mehr als vervierfacht. 2011 hatte mit 86,6 % die Altersgruppe der unter 15-Jährigen den größten Anteil an den Kinderzuschlagsempfängerinnen und -empfängern. weiterlesen >>>

Lebensformen und Familienstrukturen

Die wichtigste Informationsquelle zu Angaben von Haushalts- und Familienstrukturen ist der Mikrozensus. Unabhängig vom Familienstand wird hier die Familie definiert als Eltern-Kind-Gemeinschaft aus mindestens zwei Generationen. Weitere Lebensformen sind Paare ohne ledige Kinder und Alleinstehende. weiterlesen >>>

Pflegeerlaubnis

Eine Pflegeerlaubnis (§ 44 SGB VIII) bedeutet für Kinder eine Aufsicht durch das jeweils zuständige örtliche Jugendamt, wenn sie außerhalb des Elternhauses in einer Familie betreut werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass das Wohl des Kindes in seiner neuen Familie nicht gefährdet ist. weiterlesen >>>

Regionale Auffälligkeiten bei Mindestsicherungsquoten Minderjähriger

Minderjährige sind sowohl regional betrachtet als auch von der Nationalität abhängend unterschiedlich häufig Empfängerinnen und Empfänger von Mindestsicherungsleistungen. 2011 erhielten in Niedersachsen insgesamt 14,4 % der Minderjährigen Mindestsicherungsleistungen. Die Werte der Statistischen Regionen waren in Weser-Ems und Lüneburg unter- und in Braunschweig und Hannover überdurchschnittlich. weiterlesen >>>

Regionale Zuwächse der Betreuungsquoten unter 3-Jähriger

Der bedarfsgerechte Ausbau der Krippenplätze kann, je nach dem regionalen tatsächlichen Bedarf der Eltern, in den Regionen Niedersachsens sehr unterschiedlich sein. Das ist möglicherweise beim niedrigsten Zuwachs der Betreuungsquote für Krippenkinder unter 3 Jahren in der kreisfreien Stadt Emden der Fall. weiterlesen >>>

Tagesbetreuung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund nach Altersgruppen

Dargestellt werden hier Angaben zu Kindern, die keine andere als die angeführte öffentlich geförderte Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen, in den beiden Altersgruppen der bis unter 3-Jährigen und der 3- bis unter 6-Jährigen. weiterlesen >>>

Tagesbetreuung von unter 6-Jährigen mit und ohne Migrationshintergrund

Am 1. März 2012 besuchten in Niedersachsen 55,4 % der unter 6-Jährigen eine Tageseinrichtung. Gleichaltrige Kinder, die in der Familien nicht Deutsch sprechen, hatten im Bundesdurchschnitt einen Anteil an den betreuten Kindern von 15,9 % und in Niedersachsen von 12,6 %. weiterlesen >>>

Vorläufige Schutzmaßnahmen

Die "Vorläufigen Schutzmaßnahmen" sind auf die Dauer eines Kalenderjahres beschränkt. Um diese Hilfeart können Kinder und Jugendliche selbst bitten (§ 42 SGB VIII). weiterlesen >>>