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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Alleinerziehende

Im Jahr 2018 lebten in Niedersachsen 237.500 Alleinerziehende, wovon 198.500 bzw. 83,6 % Frauen und 16,4 % Männer waren. Gegenüber 2013 verringerte sich die Alleinerziehendenzahl um 2,1 %. Die Zahl der Mütter ging um 6,1 % zurück und die der Väter wuchs um 4,0 %. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung nach Familienform, Bildung und Herkunft

Nach Familienform zeigt sich, dass Haushalte von Alleinerziehenden auch 2018 besonders stark von Armut bedroht waren. Auch kinderreiche Familien sind deutlich armutsgefährdeter als der Durchschnitt. Überdurchschnittlich oft sind auch Einpersonenhaushalte von Armut bedroht, 2018 war es mehr als jeder vierte (26,4 %). Zudem sind Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit deutlich öfter von Armut gefährdet als Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. weiterlesen >>>

Eheschließungen und Ehescheidungen

Auch wenn andere Formen des Zusammenlebens populärer werden: 2018 gingen in Niedersachsen 45.990 Paare den Bund der Ehe ein. Damit stieg die Zahl der Eheschließungen das fünfte Jahr in Folge. Dieser deutliche Zuwachs kann unter anderem auf die seit Oktober 2017 geltende geänderte Gesetzeslage zurückgeführt werden, wonach auch gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf eine zivilrechtliche Eheschließung haben. weiterlesen >>>

Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern

In Niedersachsen gab es im Jahr 2018 insgesamt 747.000 Mütter im Erwerbsalter, die ledige Kinder unter 18 Jahren hatten. Sechs von zehn Müttern (467.000 bzw. 62,5 %) waren auch aktiv erwerbstätig. Von den 639.000 Vätern im erwerbsfähigen Alter mit ledigen Kindern unter 18 Jahren waren 2018 mit 84,1 % deutlich mehr aktiv erwerbstätig als die Mütter. weiterlesen >>>

Erziehungshilfen und Schutzmaßnahmen

Sorgeberechtigte haben einen Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn eine dem Wohl des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für ihre bzw. seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. weiterlesen >>>

Familieneinkommen

Die Angaben über die Verfügbaren Einkommen pro Kopf aus den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen stellen lediglich einen Durchschnittswert dar, der sich auf die gesamte Bevölkerung bezieht. Angaben, die die Haushaltszusammensetzung berücksichtigen, haben mit Blick auf Familienzusammenhänge jedoch einen höheren Aussagewert, wenn es darum geht, Lebensumstände zu berücksichtigen. Die Ausgangsfrage lautet hier, wie viel Geld haben Familien je nach Kinderzahl im Monat zur Verfügung. weiterlesen >>>

Familiensachen vor Gericht

In Niedersachsen wurden 2018 in Familiensachen in 59.688 erledigten Verfahren insgesamt 80.270 Verfahrensgegenstände behandelt. Die drei häufigsten Gegenstände waren Versorgungsausgleich (21,6 %), elterliche Sorge (21,5 %) und Scheidung
(21,1 %). weiterlesen >>>

Familienstrukturen

Mit 3,74 Mio. Menschen lebten in Niedersachsen im Jahr 2018 etwas weniger als die Hälfte der Bevölkerung in 1,1 Mio. Familien zusammen. Eine Familie hatte demnach durchschnittlich 3,5 Mitglieder. weiterlesen >>>

Haushalte nach Größe und Zusammensetzung

In Niedersachsen lebten 2018 etwa 7,93 Mio. Menschen in rund 3,97 Mio. Privathaushalten, was einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,0 Personen entsprach. weiterlesen >>>

Kinder in SGB-II-Bedarfsgemeinschaften

In Niedersachsen lebte im Juni 2018 mit 14,9 % mehr als jedes siebte Kind im Alter von unter 15 Jahren als regelleistungsberechtigtes Mitglied in einer SGB II-Bedarfsgemeinschaft. Sie erhielten damit Sozialgeld. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die SGB II-Quote um 0,3 Prozentpunkte, und die Gesamtzahl ging um 1,9 % zurück auf 160.610 Kinder. weiterlesen >>>

Kinder junger Mütter

Wenn Frauen schon in sehr jungen Jahren Kinder bekommen, so kann dies ursächlich für langjährige soziale Problemlagen sein. Eine frühe Mutterschaft erschwert den Abschluss von Bildungsgängen und bzw. oder den Beginn und Abschluss einer beruflichen Ausbildung. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Unterstützung durch Familie oder Netzwerke gering ist oder fehlt. Der Start in die Erwerbstätigkeit ist folglich erschwert. Schlecht bezahlte Jobs und Abhängigkeit von Sozialleistungen sind oft die Folge. weiterlesen >>>

Kindertagesbetreuung

Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflege dient neben der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere der Chancengerechtigkeit und Förderung aller Kinder und zielt auf die Stärkung der frühkindlichen Bildung ab. In Niedersachsen wurden zum Stichtag 1. März 2019 insgesamt 72.011 (32,1 %) Kinder unter drei Jahren in einer Kindertageseinrichtung bzw. öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. weiterlesen >>>

Lebensformen: Haushalte und Familien

Der demografische Wandel spiegelt sich auch im Wandel des Zusammenlebens, der Familienformen und Haushaltsstrukturen wider. Bei Letzteren ist insbesondere die Entwicklung der Einpersonenhaushalte hervorzuheben, da diese einem doppelt so hohen Armutsrisiko ausgesetzt sind wie der Durchschnitt der Bevölkerung. weiterlesen >>>

Mindestsicherungsempfängerinnen und -empfänger insgesamt

Ende 2018 erhielten in Niedersachsen 714.194 Menschen Mindestsicherungsleistungen. Damit waren 32.735 Personen bzw. 4,4 % weniger auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig war dies der höchste Rückgang innerhalb eines Jahres seit 2011. Die Mindestsicherungsquote, der Anteil der Leistungsbeziehenden an der Gesamtbevölkerung, sank um 0,5 Prozentpunkte auf
8,9 %. weiterlesen >>>

Von Scheidung der Eltern betroffene Kinder

Das Zerbrechen von Partnerschaften und Familien durch Trennung, Scheidung und Tod birgt das Risiko arm zu werden. Das gilt besonders, wenn Kinder mitbetroffen sind und ein Elternteil sich demzufolge ohne Partner bzw. Partnerin alleinerziehend im Alltag um die Kinder kümmern muss. 2018 waren von zehn Alleinerziehendenhaushalten etwa vier armutsgefährdet. weiterlesen >>>