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Schriftzug Familien in Niedersachsen

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Sozialbericht 2015

HSBN-2015Die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN) stellt Akteurinnen und Akteuren der Armutsbekämpfung in Land, Kommunen und Verbänden empirisches Material handlungsorientiert und unkompliziert zur Verfügung. Damit wird ihnen verlässliches Vergleichsmaterial für ihre Region an die Hand gegeben, das sie nutzen können, um eigene regionale und lokale Berichte und Untersuchungen anzustellen. Der Bericht zur HSBN 2015 liefert eine regionalisierte Analyse sowie eine Bewertung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen. Ergänzend gibt ein Anlagenbericht der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) zum Thema Wohnungslosenhilfe in Niedersachsen Einblick in die Situation von Wohnungslosen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Der Begriff "Arbeit" bedeutet mehr als nur Erwerbstätigkeit. Arbeit ist von fundamentaler Bedeutung für das Individuum und die Gesellschaft. Arbeitslosigkeit führt hingegen zu vielerlei Einschränkungen, unmittelbar erst einmal zu finanziellen Einbußen, bei längerer Dauer auch zu eingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe der Betroffenen und ihrer Familienmitglieder sowie zur Stigmatisierung. weiterlesen >>>

Armutsrisiko in Regionen und Städten

Mit 20,4 % war die Armutsgefährdungsquote unter den deutschen Großstädten in Stuttgart 2013 am höchsten und mit 13,9 % in Duisburg am niedrigsten. In beiden Städten war die Quote im Vergleich mit 2011 leicht gesunken (-0,3 Prozentpunkte). weiterlesen >>>

Armutsrisiko- und Reichtumsquoten nach Ländern

In Deutschland betrug 2013 die Armutsrisikoquote 15,5 %, sie war im Vergleich mit dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte gestiegen. In Niedersachsen waren die Quote (15,8 %) und der Anstieg (+0,6 Prozentpunkte) leicht überdurchschnittlich. weiterlesen >>>

Bekämpfte Armut: Soziale Mindestsicherung

Die "Bekämpfte Armut" bezeichnet die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger staatlicher Mindestsicherungsleistungen, die als "behördlich wahrgenommen" arm gelten: Ziel der Transferleistungen ist es, den Empfängerinnen und Empfängern eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. weiterlesen >>>

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung

Im Bundesdurchschnitt lag das BIP pro Einwohnerin bzw. Einwohner im Jahr 2012 bei 32.550 Euro, in Niedersachsen mit 29.534 Euro mehr als 10 % darunter. In den Stadtstaaten Hamburg und Bremen traten die höchsten Werte auf. weiterlesen >>>

Einkommen

In Niedersachsen standen 2011 den privaten Haushalten je Einwohnerin bzw. Einwohner durchschnittlich 18.972 Euro zur Verfügung. In fast allen Landkreisen der Statistischen Region Weser-Ems ist dieses Einkommen sehr niedrig, generell überdurchschnittlich ist es hingegen in den "Speckgürteln" von Hamburg, Bremen und Hannover. Landkreise wie beispielsweise Harburg und Verden profitieren von der Nähe zu den Großstädten mit ihrem hohen Einkommensniveau. weiterlesen >>>

Einkommen, Verdienste und Vermögen

Ein ausreichendes und gesichertes Einkommen ist die Grundlage für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, das Erreichen und den Erhalt des Lebensstandards – auch über das Renteneintrittsalter hinaus. Auch in Niedersachsen ist jedoch die Arbeitswelt seit längerem bestimmt von der Zunahme "atypischer" Beschäftigungsverhältnisse und der Ausweitung des Niedriglohnsektors. weiterlesen >>>

Kinder und Jugendliche

Die große Armutsgefährdung bzw. "bekämpfte Armut" von Kindern und Jugendlichen weist besonders auf gesamtgesellschaftliche Problemlagen hin. Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ist der thematische Schwerpunkt der HSBN, doch mit erweitertem Blick. weiterlesen >>>

Mindestsicherungsempfängerinnen und -empfänger

Ende 2013 erhielten in Deutschland 7,385 Millionen Personen oder 9,1 % der Bevölkerung Mindestsicherungsleistungen. In Niedersachsen waren es 712.840 Personen (9,2 %). Im Gegensatz zu den Jahren zuvor stieg im Vergleich mit dem Vorjahr in Deutschland und in Niedersachsen die Anzahl (+1,9 % bzw. +1,8 %) und die Quote (jeweils um +0,1 Prozentpunkte) leicht an. weiterlesen >>>

Vermögen

Das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte in Niedersachsen betrug 2008 durchschnittlich 39.400 Euro. Zweipersonenhaushalte sind mit Abstand am besten gestellt, ihnen standen pro Person 24.300 Euro zur Verfügung. Je größer der Haushalt ist, desto niedriger ist das Nettogeldvermögen. weiterlesen >>>