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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquoten

Im Juni 2016 waren in Niedersachsen 246 653 (im Vorjahresmonat: 246 598) Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag auf einem historisch niedrigen Niveau, und entsprach etwa dem Bundesdurchschnitt. Auf Bundesebene und auch in Niedersachsen waren die Quoten der Frauen etwas niedriger als die der Männer. weiterlesen >>>

Armutsrisiko und Erwerbstätigkeit

Die höchsten Armutsgefährdungsquoten wiesen 2016 mit 54,7 % die Erwerbslosen auf. Bei den Erwerbstätigen betrug die Quote 7,3 %. Ein Vergleich der absoluten Zahlen bietet dabei eine andere Sichtweise des Ausmaßes der Armutsgefährdung: Aufgrund der sinkenden Erwerbslosenzahlen betrug die Anzahl der armutsgefährdeten Erwerbslosen "nur" 89.000 Personen. Im Vergleich 2016 zu 2011 ging die Zahl von 121.000 um ein Viertel (25,9 %) zurück. weiterlesen >>>

Atypische Beschäftigung

Die Zahl der Erwerbstätigen steigt seit einigen Jahren von einem historischen Hoch zum nächsten. Allerdings handelt es sich bei diesem Zuwachs in vielen Fällen nicht um Normalarbeitsverhältnisse, sondern um atypische Beschäftigung. weiterlesen >>>

Ausbildungsstand der Bevölkerung und der Erwerbstätigen

In Niedersachsen verfügte 2016 mittlerweile rechnerisch jede bzw. jeder Vierte (23,6 %) über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Anteilig die meisten Personen (29,3 %) hatten einen Haupt- bzw. Volksschulabschluss als höchsten allgemein bildenden Schulabschluss. Einen Realschul-Abschluss (oder gleichwertig) hatten 26,2 %. Regional differierten die Anteile der jeweiligen allgemeinen Schulabschlüsse erheblich. weiterlesen >>>

Bildung und Qualifikation

Eine gute (Aus-)Bildung ist Voraussetzung für eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt. Darüber hinaus ist sie maßgeblich für die gesellschaftliche Teilhabe und ein recht sicherer Weg zur Armutsvermeidung: Gut ausgebildete Menschen haben ein signifikant niedrigeres Armutsrisiko als Geringqualifizierte. weiterlesen >>>

Erwerbslose

In Niedersachsen waren 2016 insgesamt 163.600 Frauen und Männer bzw. 4,1 % der Bevölkerung im Erwerbsalter erwerbslos, gingen demnach keiner entgeltlichen Beschäftigung von mindestens einer Stunde pro Woche nach. In Deutschland insgesamt lag die Quote mit 4,2 % unwesentlich höher. weiterlesen >>>

Erwerbstätige am Wohnort

Während die Betrachtung der Daten über Erwerbstätige am Arbeitsort vor allem die Struktur des Arbeitsmarktes und des Arbeitsangebotes darstellt, gibt der Blick auf die Erwerbstätigen am Wohnort mit Daten der Haushaltebefragung des Mikrozensus die Möglichkeit, die Erwerbstätigen differenzierter nach soziodemographischen Gruppen zu betrachten. weiterlesen >>>

Erwerbstätige und marginal Beschäftigte

In Niedersachsen arbeiteten 2015 im Durchschnitt 3.958.271 Erwerbstätige und damit so viele wie nie zuvor. Davon waren allerdings 574.199 nur marginal beschäftigt, übten also v. a. eine ausschließlich geringfügige Beschäftigung ("Minijobs") aus oder waren in Arbeitsgelegenheiten ("Ein-Euro-Jobs") ebenso nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt. weiterlesen >>>

Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern

In Niedersachsen gab es im Jahr 2016 insgesamt 777.000 Mütter im Erwerbsalter, die ledige Kinder unter 18 Jahre hatten. Die Hälfte von ihnen hatte ein Kind, ein gutes Drittel hatte zwei Kinder und nur 12,5 % hatten drei oder mehr Kinder. 480.000 bzw. 61,8 % der Mütter waren aktiv erwerbstätig. Fast drei Viertel dieser Mütter übten eine Teilzeittätigkeit aus. weiterlesen >>>

Mini-Jobs

Die ausschließlich geringfügige Beschäftigung kann zwar ein (Wieder-)Einstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis sein. Vor allem wird sie von den "Minijobbenden" aber als willkommene Gelegenheit für einen Nebenverdienst neben der Schul- oder Berufsausbildung, dem Rentenbezug oder der Familien- beziehungsweise Hausarbeit betrachtet. Überwiegend wird sie aber auch sehr kritisch gesehen, besonders in Hinblick auf die Altersversorgung. weiterlesen >>>

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Teilzeitarbeit

In Deutschland lebten am 30.06.2016 insgesamt 31,19 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, darunter 2,95 Mio. in Niedersachsen (Wonortprinzip). Frauen hatten unter Letzteren einen Anteil von 45,5 %. Regional traten in Niedersachsen relativ niedrige Frauenanteile vor allem in industriell geprägten Standorten auf. In der Stadt Göttingen hingegen waren mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiblich. Auch in den Städten Hannover, Oldenburg und in den Landkreisen Uelzen und Lüneburg waren die Anteile mit am höchsten. weiterlesen >>>

Unterbeschäftigung

In der ILO-Definition, erfragt im Mikrozensus, fallen unter die Unterbeschäftigten Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und für zusätzliche Arbeitsstunden verfügbar sind. Unterbeschäftigung kann dabei als Indikator von unausgeschöpftem Arbeitskräftepotenzial gesehen werden. weiterlesen >>>

Unterbeschäftigung und Verteilung der Arbeitslosen nach Rechtskreisen

Ein umfassenderes Bild über das tatsächliche Ausmaß an fehlender Beschäftigung liefert ergänzend zur Arbeitslosenquote die Unterbeschäftigungsquote. Sie schließt Personengruppen mit ein, die in der Arbeitslosenstatistik nicht als arbeitslos gezählt werden, obwohl sie ohne ein geregeltes Beschäftigungsverhältnis sind und ein solches anstreben. weiterlesen >>>