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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Abweichendes Verhalten

In Niedersachsen wurden 2013 insgesamt 87.972 Personen abgeurteilt, 2012 waren es noch 90.103 Personen. Dies entspricht einem Rückgang von -2,4 %.Da aber bei 16.735 Betroffenen das Verfahren eingestellt wurde bzw. ein Freispruch erfolgte, wurden nur 71.237 (2012: 72.695) Personen verurteilt. Im Vergleich zu 2008 ging die Zahl der Verurteilten um 17,7 % zurück. weiterlesen >>>

Ausgleich des Geburtendefizits durch starke Zuwanderung aus dem Ausland

Ende 2013 hatte Niedersachsen 7. 790.559 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Bevölkerung wuchs im Vergleich zu 2008 nur in den Landkreisen Cloppenburg und Ammerland sowie in der kreisfreien Stadt Wolfsburg. Am stärksten waren die Rückgänge im Berg- und Hügelland sowie in Wilhelmshaven und Salzgitter. Der Anteil der Kinder unter 15 Jahren an der Bevölkerung war mit 13,5 % etwas höher als im Bundesdurchschnitt (13,1 %). weiterlesen >>>

Besondere Lebenslagen

Fünf Indikatoren für Lebenslagen wurden ausgewählt, die auf längere Sicht oder auch ein Leben lang die Betroffenen einschränken: Überschuldung, abweichendes Verhalten, Wohnraummangel, Behinderung und Teenager-Schwangerschaften. weiterlesen >>>

Bevölkerungsstruktur

Am 31.12.2013 hatte Niedersachsen 7.790.559 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Trend eines Bevölkerungsrückganges setzte sich bis 2010 weiter fort, seitdem ist ein moderater Zuwachs aufgrund erhöhter Zuwanderung feststellbar. weiterlesen >>>

Bevölkerungsvorausberechnung

Wenn die zugrunde gelegten Annahmen zur Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und zu den Wanderungsbewegungen tatsächlich künftig zutreffen, wird 2031 der Rückgang der Bevölkerung in Niedersachsen im Vergleich zu 2009 insgesamt 6,4 % betragen. Die Veränderungen reichen dabei von einem Zuwachs von 20,3 % im Landkreis Vechta bis zu einem Rückgang von 28,8 % in der kreisfreien Stadt Salzgitter. weiterlesen >>>

Demografie

Zwei Grundaussagen hatten die Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland und die meisten Bundesländer, so auch Niedersachsen, in der Vergangenheit immer gehabt: Die Bevölkerung schrumpft und die Bevölkerung altert. Die erste Aussage wurde durch die Entwicklungen in den letzten Jahren leicht relativiert, kurzfristig ist sogar mit einer Zunahme zu rechnen. Dass die Bevölkerung altert und zwar noch stärker als in der Vergangenheit, wird durch den Zuzug aus dem Ausland jedoch nicht umkehrbar gemacht, es nimmt nur etwas das Tempo und mildert das Ausmaß. weiterlesen >>>

Eheschliessungen und Ehescheidungen

In Niedersachsen ging die Zahl der Eheschließungen 2013 im Vergleich mit 2008 um
4,7 % auf 37.405 zurück. Die Quote der Eheschließungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner der durchschnittlichen Bevölkerung ging ebenfalls zurück (48,0). Im Landkreis Wittmund war mit 94,7 die Quote am höchsten, nur etwa ein Drittel dieses Wertes (34,0) betrug die Eheschließungsquote in der kreisfreien Stadt Salzgitter. weiterlesen >>>

Entwicklungen

Bei den in der HSBN 2016 verwendeten Indikatoren in Niedersachsen lassen sich folgende Entwicklungen feststellen: Der Kinderanteil an der Bevölkerung nimmt weiter ab. Die Zahl der Familien geht zurück, sie werden kleiner und die Zahl der Frauen als Haupteinkommensbezieher steigt. Alleinerziehende sind zunehmend besser gebildet und erwerbstätig, ihr Armutsrisiko ist nach wie vor hoch, steigt aber aktuell nicht mehr. Die Zahl der Kinder minderjähriger Mütter nimmt weiter ab. weiterlesen >>>

Freiwilligendienste und Jugendleiter-Card

In der HSBN 2016 werden Zahlen der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtpflege zu Teilnehmenden am Bundesfreiwilligendienst (BDF) und dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) dargestellt. Auch liegen Zahlen über die Jugendleiter-Card (Juleica) und über von den Kommunen beantragte Jugendleiterausbildungskurse vor. weiterlesen >>>

Haushalte nach Grösse und Zusammensetzung

In niedersächsischen Haushalten bezog 2013 in 2,555 Millionen Fällen ein Mann das Haupteinkommen. Das entsprach 66,8 % aller Haushalte; zum Haushalt gehörten durchschnittlich 2,27 Personen. Die 1,273 Millionen Haushalte mit einer weiblichen Haupteinkommensbezieherin hatten durchschnittlich 1,55 Mitglieder. weiterlesen >>>

Kandidaturquote

Die "Kandidaturquote" der Kandidaturen bei Kommunalwahlen kann als Indikator für ehrenamtliches politisches Engagement gelten. Sinkende Quoten sind nicht unbedingt mit einem abnehmenden Interesse gleichzusetzen, da andere Formen politischer Beteiligung oder soziales Engagement die Teilnahme an der Parteienpolitik ersetzen können. weiterlesen >>>

Kinder und Jugendliche

Das große Ausmaß der Armutsgefährdung bzw. "bekämpften Armut" von Kindern und Jugendlichen weist besonders auf gesamtgesellschaftliche Problemlagen hin. Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ist der thematische Schwerpunkt der Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen (HSBN), doch durch den Lebenslagenansatz der HSBN mit einem erweiterten Blick. weiterlesen >>>

Kommunaler Zuschussbedarf für Soziales und Jugend

Der Indikator "Doppischer Zuschussbedarf für Soziales und Jugend in Euro je Einwohner" gibt das Ausmaß der Belastung der Haushalte der kommunalen Gebietskörperschaften durch Nettoausgaben in diesem wichtigen Aufgabengebiet an. Damit zeigt dieser Indikator nicht nur das (finanzielle) Ausmaß sozialer Problemlagen in den Regionen an, sondern auch, wie stark der finanzielle Bewegungsspielraum der Kommunen durch diese Aufgaben eingeschränkt wird. weiterlesen >>>

Menschen mit Behinderungen

Am 31.12.2013 waren in Niedersachsen insgesamt 664.802 Menschen (im Vorerhebungsjahr: 656.084 Menschen) oder 8,5 % der Bevölkerung schwerbehindert. Die Quote der männlichen Schwerbehinderten (347.168 Personen) war mit 9,1 % etwas höher und die Quote der weiblichen Schwerbehinderten (317.634 Personen) mit 8,0 % etwas niedriger. weiterlesen >>>

Natürliche Bevölkerungsbewegung

Seit 1972 werden in Deutschland jedes Jahr weniger Kinder geboren als Menschen sterben. 2013 wurden in Niedersachsen 62. 879 Kinder geboren und es starben 90.569 Personen. Das Geburtendefizit betrug somit -27. 690. weiterlesen >>>

SGB-II-Empfängerinnen und -Empfänger

In Niedersachsen erhielten im Juni 2014 insgesamt 580.668 Leistungsberechtigte SGB-II-Leistungen. Dazu zählten 412.915 "erwerbsfähige" und 167.753 "nicht erwerbsfähige" Leistungsberechtigte (71,1 % und 28,9 %). weiterlesen >>>

Sportvereine

Der "Organisationsgrad" in Sportvereinen liegt in Niedersachsen generell leicht über dem Bundesdurchschnitt (2013: 29,5 %) und pendelt seit Jahren um den 2013 erreichten Wert von 35,0 %. Die "Vereinsdichte" und der "Organisationsgrad" sind besonders im Norden und Süden Niedersachsens hoch. weiterlesen >>>

Stiftungen

Stiftungen sind wichtige Träger des gesellschaftlichen Zusammenhalts unabhängig von den Finanznöten der öffentlichen Hand. weiterlesen >>>

Überschuldung und Verbraucherinsolvenzen

2014 lag Niedersachsen mit 14,9 Verbraucherinsolvenzen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 10,7. Die Quote der Verbraucherinsolvenzen reichte von 7,0 in Baden-Württemberg bis 19,8 in Bremen. In Niedersachsen ging die Zahl der Verbraucherinsolvenzen nach einem Höchststand 2010 bis 2014 auf 11.613 zurück. Die durchschnittlichen Forderungen je Fall in Niedersachsen betrugen 2014 rund 49.000 Euro, im Bundesdurchschnitt waren es 55.000 Euro. weiterlesen >>>

Wanderungen

Wanderungsbewegungen haben noch stärker als die natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle) einen direkten Einfluss auf den Bevölkerungsstand. Zugleich sind Zu- und Abwanderung ein guter Indikator für die Attraktivität einer Region, gerade auch im Arbeitsplatzangebot. weiterlesen >>>

Wohnen und Wohnungslosigkeit

Am 9. Mai 2011 betrug in Niedersachsen die durchschnittliche Wohnfläche 104 m2. In eher ländlich geprägten Regionen lag der Wert meist höher, in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta waren die Wohnungen mit durchschnittlich 130 m2 am größten. Mit durchschnittlich 77 m2 waren die Wohnungen in der Stadt Göttingen am kleinsten. Unterschiedliche "Haushaltstypen" wohnten im Durchschnitt in ebenfalls sehr unterschiedlich großen Wohnungen. Alleinerziehenden in Niedersachsen standen durchschnittlich 103 m2 zur Verfügung, bei Paaren mit Kind(ern) waren es 130 m2. weiterlesen >>>

Zahl der Verurteilten

2013 wurden in Niedersachsen 71.735 Personen strafrechtlich verurteilt, im Vergleich zu 2008 ging die Zahl um 17,7 % zurück. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren hatten einen Anteil von 6,9 % an allen Verurteilten, sie wurden überwiegend wegen Diebstahl oder Körperverletzung verurteilt. weiterlesen >>>

Zivilgesellschaft

Nicht erst im Zusammenhang mit Finanznöten der öffentlichen Hand ist die Zivilgesellschaft unverzichtbar geworden für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Herausforderungen unseres Gemeinwesens. Bürgerschaftliches Engagement findet dabei staatliche Unterstützung, etwa durch die Ehrenamtskarte und Förderprogramme. weiterlesen >>>