Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Suche

Clusteranalyse der Einheits- und Samtgemeinden Niedersachsens

Um Aussagen über die strukturelle Vergleichbarkeit der niedersächsischen Einheits- und Samtgemeinden machen zu können, wurden entsprechende (auf dieser räumlichen Ebene verfügbare) aussagekräftige Indikatoren aus den Bereichen Demografie, Wirtschaftskraft, Arbeit, Bildung, Soziales, Wohlstand und öffentliche Finanzen der Clusteranalyse zugrunde gelegt. Mittels mathematischen Verfahrens wurden dazu die Ausprägungen der themenentsprechenden Indikatoren jeder der 406 niedersächsischen Einheits- und Samtgemeinden zusammengefasst betrachtet. weiterlesen >>>

Demografische Entwicklung

Bei den demografischen Kennzahlen zeigten sich zwei charakteristische Entwicklungen, die auch auf Landesebene insgesamt zu beobachten waren: 1.) Die Zahl der Geburten je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter hat 2017 im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2015 in allen Clustern zugenommen. 2.) Zugleich hat sich trotz dessen das zahlenmäßige Kinder-Seniorinnen- und Senioren-Verhältnis verschlechtert und zwar in sämtlichen Clustern. weiterlesen >>>

Ergebnisse der Clusteranalysen

Zusammengefasst zeigte sich als Hauptergebnis, dass insbesondere die Einheits- und Samtgemeinden in den Clustern "Überwiegend Großstädte und verstädterte Gebiete" sowie "Überwiegend ländliche strukturstarke Gebiete" in den meisten Fällen die strukturell günstigsten Werte aufwiesen. Die "überwiegend ländlichen und die überwiegend ländlichen strukturschwachen" Gebiete wiesen dagegen nach den Maßstäben der Clusteranalyse eher ungünstige Strukturdaten auf. weiterlesen >>>

Mindestsicherung und soziale Problemlagen

Beim zentralen Sozialindikator der Mindestsicherungsquote entwickelten sich die Werte in den Clustern in unterschiedliche Richtungen. Während die Quote 2017 in Niedersachsen insgesamt von 9,2 % auf 9,3 % im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2015 zunahm, ging sie in den Gemeinden in den "ländlichen strukturschwachen Gebieten" von einem ohnehin relativ niedrigen Ausgangsniveau sogar um 0,2 Prozentpunkte auf 5,8 % zurück. weiterlesen >>>

Regionale Strukturen auf Einheits- und Samtgemeindeebene

Soweit möglich werden in der HSBN alle Daten nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Landkreisebene bereitgestellt, da der Bericht vor allem kommunalen Akteurinnen und Akteuren als Grundlage für Maßnahmen und Entscheidungen dienen soll. Darüber hinaus wird auf weitere Quellen verwiesen, wenn auf kommunaler Ebene Daten vorliegen. So können auch Gemeinden ihre Situation und ihre Entwicklung miteinander vergleichen. weiterlesen >>>

Vereinbarkeit von Familie und Beruf, frühkindliche Bildung und schulische Abschlüsse

Der Indikator Besuchsquote von Kindern im Alter von 0 bis unter 3 Jahren in Kindertageseinrichtungen gemessen an der gleichaltrigen Bevölkerung gibt zum einen Hinweise auf die frühkindliche Bildung, wobei hier aufgrund der Datenverfügbarkeit nur Kinder in Kindertagesstätten berücksichtigt werden. Zum anderen steht er auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. weiterlesen >>>

Wohlstandsentwicklung und finanzieller Spielraum der Kommunen

Während die Mindestsicherungsquote als Indikator für das Vorhandensein sozialer Problemlagen herangezogen werden kann, gibt der Indikator "Gesamtbetrag der Einkünfte pro Steuerpflichtigen" Auskunft über das Einkommen der Bevölkerung. Je höher also die Einkünfte, desto besser geht es den Steuerpflichtigen finanziell. weiterlesen >>>

Wirtschaft und Beschäftigung

Wirtschaftlich gesehen verbesserte sich gemessen an den Gewerbesteuereinnahmen in allen Clustern die Lage. Auch hier waren es die Großstädte und die verstädterten Gebiete, die bei ohnehin vergleichsweise guten Ausgangswerten (139 Euro pro Kopf) auch die stärksten Zuwächse pro Kopf (+32 Euro) verzeichneten und dadurch mit Gewerbesteuereinnahmen pro Kopf von rund 171 Euro auch die strukturstarken ländlichen Gebiete "überbieten" konnten. weiterlesen >>>

Zusammenfassung: Entwicklung der Strukturindikatoren

Die Clusteranalyse von 2018 mit Daten der Jahre 2013 bis 2015 hatte ausschließlich Ist-Zustände betrachtet. Der Vergleich mit neueren Daten sollte nun Auskunft darüber geben, wie sich die Cluster und damit die sie umfassenden Einheits- und Samtgemeinden entwickelt haben, für sich genommen und im Vergleich zu den jeweiligen anderen Gebieten. weiterlesen >>>