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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquoten

Im Juni 2018 waren in Niedersachsen 221.597 Personen arbeitslos gemeldet, ein Rückgang um -7,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote fiel zugleich um 0,5 Prozentpunkte auf 5,1 %. Im Bundesdurchschnitt betrug die
Quote 5,0 %. Der Unterschied zwischen Männern (5,3 %) und Frauen (5,0 %) war dabei in Niedersachsen nicht stark ausgeprägt. Allerdings gab es mit 121.476 männlichen 21,3 % mehr als weibliche Arbeitslose. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung nach Familienform, Bildung und Herkunft

Nach Familienform zeigt sich, dass Haushalte von Alleinerziehenden auch 2018 besonders stark von Armut bedroht waren. Auch kinderreiche Familien sind deutlich armutsgefährdeter als der Durchschnitt. Überdurchschnittlich oft sind auch Einpersonenhaushalte von Armut bedroht, 2018 war es mehr als jeder vierte (26,4 %). Zudem sind Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit deutlich öfter von Armut gefährdet als Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. weiterlesen >>>

Atypische Beschäftigung

Zwar steigt die Zahl der Erwerbstätigen stetig, nicht wenige hiervon stehen jedoch in atypischer Beschäftigung. Zu dieser zählen hier - in Abgrenzung vom Normalarbeitsverhältnis - Beschäftigungen, die in Teilzeit mit 20 oder weniger Arbeitsstunden pro Woche oder geringfügig, befristet oder als Zeitarbeit ausgeübt werden. Dabei ist ein Auftreten von mehreren Merkmalen gleichzeitig nicht unüblich. Atypische Beschäftigung ist oftmals auch freiwillig gewählt. weiterlesen >>>

Ausbildungsstand der Bevölkerung und der Erwerbstätigen

In Niedersachsen verfügte 2018 etwa ein Drittel (33,9 %) der Bevölkerung im Alter von 25 bis unter 65 Jahren und mehr über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Einen Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Abschluss hatten mit
35,6 % noch mehr Menschen. Über einen Haupt- bzw. Volksschulabschluss als höchsten allgemein bildenden Schulabschluss verfügten etwa ein Viertel (24,7 %) der 25- bis unter 65-Jährigen. weiterlesen >>>

Berufliche Ausbildung

Die Berufsausbildung in Deutschland erfolgt zu maßgeblichen Teilen im dualen System. Darunter ist die Ausbildung in einem Betrieb der Wirtschaft, in der Verwaltung oder in Praxen eines freien Berufs und in der Berufsschule, also an zwei Lernorten, zu verstehen. Rechtsgrundlage für die betriebliche Ausbildung im Dualen System sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO). weiterlesen >>>

Bildung und Qualifikation

Eine gute Bildung und berufliche Qualifikation sind auch in Zeiten immer neuer Beschäftigungsrekorde Voraussetzung für eine gelungene und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Sie ist auch maßgeblich für die gesellschaftliche Teilhabe. Zwar haben sich durch den steigenden Fachkräftemangel auch die Chancen von Geringqualifizierten erhöht, eine Stelle zu finden. Diese sind jedoch in der Regel oftmals auch nur entsprechend gering entlohnt. Zudem können in Folge der Digitalisierung Jobs wegfallen, die leicht zu automatisieren sind und wenig komplexe Aufgaben umfassen. weiterlesen >>>

Erwerbslose

In Niedersachsen waren 2018 insgesamt 135.000 Frauen und Männer erwerbslos und damit 12,0 % weniger als im Vorjahr. Die Erwerbslosenquote, d.h., der Anteil der Bevölkerung im Erwerbsalter, der keiner entgeltlichen Beschäftigung von mindestens einer Stunde pro Woche nachging, lag bei 2,6 % (-1,2 Prozentpunkte). Dies entsprach in etwa dem Bundesdurchschnitt (2,7 %). weiterlesen >>>

Erwerbstätige nach Geschlecht und Alter

Während die Daten über Erwerbstätige am Arbeitsort vor allem die Struktur des Arbeitsmarktes und des Arbeitsangebotes darstellen können, gibt der Blick auf die Erwerbstätigen am Wohnort die Möglichkeit, diese nach soziodemografischen Gruppen zu betrachten. weiterlesen >>>

Erwerbstätige und marginal Beschäftigte

In Niedersachsen (als Arbeitsort) waren 2017 über 4 Mio. Menschen erwerbstätig. Von ihnen gingen allerdings 561.231 nur einer marginalen Beschäftigung nach. Sie übten vor allem eine ausschließlich geringfügige Beschäftigung ("Minijob") aus oder waren in Arbeitsgelegenheiten ("Ein-Euro-Job") ebenso nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt. weiterlesen >>>

Geringfügig Beschäftigte in Mini-Jobs

Die geringfügige Beschäftigung kann zwar für einen (Wieder-)Einstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis hilfreich sein. Vor allem wird sie von den "Minijobbenden" aber als willkommene Gelegenheit für einen Nebenverdienst neben der Schul- oder Berufsausbildung, dem Rentenbezug oder der Familien- beziehungsweise Hausarbeit betrachtet. Im Hinblick auf die Altersversorgung sind Arbeitnehmende, die dauerhaft ausschließlich einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nachgehen, jedoch tendenziell von Altersarmut bedroht. weiterlesen >>>

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Teilzeitarbeit

In Niedersachsen gingen am 30.06.2018 insgesamt 3,1 Mio. Menschen (Wohnort in Niedersachsen) einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach (Deutschland: 32,6 Mio.). Frauen waren dabei mit 45,6 % immer noch unterrepräsentiert (Bundesdurchschnitt: 46,3 %), auch wenn ihr Anteil seit 2013 um 0,6 Prozentpunkte gestiegen ist. weiterlesen >>>

Unterbeschäftigung

Im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit zählen zu den Unterbeschäftigten Erwerbslose oder Nichterwerbspersonen, die aufgrund von einer Arbeitsmarktmaßnahme dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen und deshalb nicht in der Arbeitslosenstatistik gezählt werden. Im Gegensatz dazu fallen gemäß der ILO-Definition, die für die Befragung im Mikrozensus maßgeblich ist, unter die "Unterbeschäftigten" Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und für zusätzliche Arbeitsstunden verfügbar sind. weiterlesen >>>

Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Ein umfassenderes Bild über das tatsächliche Ausmaß an fehlender Beschäftigung liefert ergänzend zur Arbeitslosenquote die Unterbeschäftigungsquote. Zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen werden auch Personen abgebildet, die im Sinne des SGB III nicht als arbeitslos gezählt werden, weil sie an einer Arbeitsförderungsmaßnahme teilnehmen oder kurzfristig erkrankt sind. weiterlesen >>>