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Schriftzug Familien in Niedersachsen

Schriftzug Statistische Ämter des Bundes und der Länder

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Akademische Ausbildung

In Niedersachsen nahmen 2018 im Sommer- und nachfolgenden Wintersemester 36.319 Hochschulzugangsberechtigte erstmals ein Studium auf. Dies entsprach in etwa dem Niveau von 2013 (36.311), im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger allerdings um 2,6 %. weiterlesen >>>

Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquoten

Im Juni 2018 waren in Niedersachsen 221.597 Personen arbeitslos gemeldet, ein Rückgang um -7,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote fiel zugleich um 0,5 Prozentpunkte auf 5,1 %. Im Bundesdurchschnitt betrug die
Quote 5,0 %. Der Unterschied zwischen Männern (5,3 %) und Frauen (5,0 %) war dabei in Niedersachsen nicht stark ausgeprägt. Allerdings gab es mit 121.476 männlichen 21,3 % mehr als weibliche Arbeitslose. weiterlesen >>>

Armutsgefährdung von Kindern und im Alter sowie nach Geschlecht

Von Armut bedroht sind vor allem Kinder und Jugendliche unter 18 und junge Erwachsene im Ausbildungsalter bis unter 25 Jahre. Unter den Minderjährigen in Niedersachsen galt 2018 etwa jede bzw. jeder Fünfte (19,3 %) als armutsgefährdet. weiterlesen >>>

Erwerbslose

In Niedersachsen waren 2018 insgesamt 135.000 Frauen und Männer erwerbslos und damit 12,0 % weniger als im Vorjahr. Die Erwerbslosenquote, d.h., der Anteil der Bevölkerung im Erwerbsalter, der keiner entgeltlichen Beschäftigung von mindestens einer Stunde pro Woche nachging, lag bei 2,6 % (-1,2 Prozentpunkte). Dies entsprach in etwa dem Bundesdurchschnitt (2,7 %). weiterlesen >>>

Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern

In Niedersachsen gab es im Jahr 2018 insgesamt 747.000 Mütter im Erwerbsalter, die ledige Kinder unter 18 Jahren hatten. Sechs von zehn Müttern (467.000 bzw. 62,5 %) waren auch aktiv erwerbstätig. Von den 639.000 Vätern im erwerbsfähigen Alter mit ledigen Kindern unter 18 Jahren waren 2018 mit 84,1 % deutlich mehr aktiv erwerbstätig als die Mütter. weiterlesen >>>

Erwerbstätige nach Geschlecht und Alter

Während die Daten über Erwerbstätige am Arbeitsort vor allem die Struktur des Arbeitsmarktes und des Arbeitsangebotes darstellen können, gibt der Blick auf die Erwerbstätigen am Wohnort die Möglichkeit, diese nach soziodemografischen Gruppen zu betrachten. weiterlesen >>>

Geringfügig Beschäftigte in Mini-Jobs

Die geringfügige Beschäftigung kann zwar für einen (Wieder-)Einstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis hilfreich sein. Vor allem wird sie von den "Minijobbenden" aber als willkommene Gelegenheit für einen Nebenverdienst neben der Schul- oder Berufsausbildung, dem Rentenbezug oder der Familien- beziehungsweise Hausarbeit betrachtet. Im Hinblick auf die Altersversorgung sind Arbeitnehmende, die dauerhaft ausschließlich einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nachgehen, jedoch tendenziell von Altersarmut bedroht. weiterlesen >>>

Kinder junger Mütter

Wenn Frauen schon in sehr jungen Jahren Kinder bekommen, so kann dies ursächlich für langjährige soziale Problemlagen sein. Eine frühe Mutterschaft erschwert den Abschluss von Bildungsgängen und bzw. oder den Beginn und Abschluss einer beruflichen Ausbildung. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Unterstützung durch Familie oder Netzwerke gering ist oder fehlt. Der Start in die Erwerbstätigkeit ist folglich erschwert. Schlecht bezahlte Jobs und Abhängigkeit von Sozialleistungen sind oft die Folge. weiterlesen >>>

Mindestsicherungsempfängerinnen und -empfänger insgesamt

Ende 2018 erhielten in Niedersachsen 714.194 Menschen Mindestsicherungsleistungen. Damit waren 32.735 Personen bzw. 4,4 % weniger auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig war dies der höchste Rückgang innerhalb eines Jahres seit 2011. Die Mindestsicherungsquote, der Anteil der Leistungsbeziehenden an der Gesamtbevölkerung, sank um 0,5 Prozentpunkte auf
8,9 %. weiterlesen >>>

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Teilzeitarbeit

In Niedersachsen gingen am 30.06.2018 insgesamt 3,1 Mio. Menschen (Wohnort in Niedersachsen) einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach (Deutschland: 32,6 Mio.). Frauen waren dabei mit 45,6 % immer noch unterrepräsentiert (Bundesdurchschnitt: 46,3 %), auch wenn ihr Anteil seit 2013 um 0,6 Prozentpunkte gestiegen ist. weiterlesen >>>

Unterbeschäftigung

Im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit zählen zu den Unterbeschäftigten Erwerbslose oder Nichterwerbspersonen, die aufgrund von einer Arbeitsmarktmaßnahme dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen und deshalb nicht in der Arbeitslosenstatistik gezählt werden. Im Gegensatz dazu fallen gemäß der ILO-Definition, die für die Befragung im Mikrozensus maßgeblich ist, unter die "Unterbeschäftigten" Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und für zusätzliche Arbeitsstunden verfügbar sind. weiterlesen >>>

Verdienste und 'working poor'

Der Bruttostundenverdienst der voll- und teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich lag 2018 in Niedersachsen mit Sonderzahlungen bei 22,62 Euro. Das war weniger als im Bundesdurchschnitt, der 24,06 Euro betrug. weiterlesen >>>

Vermögen

Über das Vermögen der privaten Haushalte gibt es nur wenige zuverlässige Daten. Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) liefert immerhin Anhaltspunkte. Diese Erhebung erfolgt allerdings auf freiwilliger Basis und ist konzeptionell nicht darauf ausgerichtet, die Vermögen der sehr Reichen zu erfassen. weiterlesen >>>

Wirtschaft und Erwerbstätigkeit

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stellt die gesamte Wirtschaftsleistung eines Landes oder einer Region dar. Es ist aber wie das ebenfalls von den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) berechnete verfügbare Einkommen kein direkter Wohlfahrtsindikator, weil das BIP keine Auskunft darüber gibt, wie es verteilt wird. Außerdem umfasst ein komplexer Begriff wie "Wohlfahrt" auch nicht-finanzielle Komponenten der Lebensqualität. weiterlesen >>>